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Rund um den Grüntensee
Ausgabe 30/2019
Markt Wertach
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Verabschiedung Pater Anoop

Nach dem Fahneneinzug und der Eröffnung des Gottesdienstes begrüßte Pfarrer Roland Högner die Anwesenden, bedankte sich bei Pater Anoop für die gute Zusammenarbeit und die geleistete Arbeit in der Zeit von 2013 bis 2019 und übergab ihm das Wort.

Pater Anoop bedankte sich bei den Pfarrgemeinderäten, dem Pastoralrat, den Ehrenamtlichen, den Ministranten und allen Mitarbeitenden in der Pfarreiengemeinschaft für die Unterstützung. Besonderen Dank sprach er Pfarrer Högner aus, den er gleichermaßen als Freund und Kollegen schätzen gelernt hat. Einen außerordentlichen Dank sprach er den drei Pfarrsekretärinnen aus, die für ihn immer erreichbar waren und allzeit ein offenes Ohr für ihn hatten.

Dann fuhr er mit dem Gottesdienst fort, erinnerte in der Predigt daran, dass Jesus möchte, dass wir auf ihn hören und wir nicht nur in die Höhe wachsen dürfen, sondern auch unsere Wurzeln stärken sollen. Für musikalische Umrahmung sorgte der Kirchenchor. Am Schluss lud Pater Anoop alle zu seinem Einführungsgottesdienst in Blindheim am 29.09.19 um 17:00 Uhr ein.

Am Ende des Gottesdient ergriff Pfarrer Högner nochmal das Wort und lud alle zum anschließenden Frühschoppen im Engelsaal ein.

Dort eröffnete der Laudatio-Chor den Frühschoppen mit Liedern von Kathi Stimmer.

Pfarrer Högner dankte den Anwesenden für ihr Kommen und gab den Ablauf bekannt. Der Laudatio-Chor sang ein weiteres Stück.

In einer unterhaltsamen Einlage gab Diakon Lechleiter Pater Anoop ein paar nützliche Gegenstände mit auf den Weg:

Einen Feuerwehrhelm als Schutz, falls ihm die Decke auf den Kopf fallen sollte. Da in seiner Pfarrwohnung in Wertach erst vor kurzem der Putz sich von der Decke gelöst hatte, eine gute Schutzmaßnahme

Eine Fahrradlampe für nächtliche Fahrten mit dem E-Bike.

Mückenspray und Fliegenklatsche für den Mückenschutz im Unterland

Luftmatratze und Campingstuhl für den Baggersee.

Eine Flasche Obstler um schwierige Situationen zu meistern.

Eine Stirnlampe für den Nebel den es im Unterland im Herbst sehr häufig gibt.

Mit dem Hauptgeschenk konnte er schon in der Messe glänzen: Ein neues Messgewand.

Pfarrer Högner überreichte P. Anoop noch eine Allgäuer Spar-Kuh, die er am Ausgang platzierte, damit jeder sie mit Gaben füttern kann.

Auch die Bürgermeister Jehle und Haslach beehrten uns mit vielen Gemeinderäten und Repräsentanten der Vereine. Bürgermeister Eberhard Jehle hielt eine Kurze Ansprache, in der er sich für die Arbeit der letzten sechs Jahre in der Gemeinde bedankte und verabschiedete sich in Pater Anoops Mutter Sprache Hindu von ihm. Bürgermeister Theo Haslach sprach Pater Anoop ebenfalls seinen Dank für die geleistete Arbeit in den letzten sechs Jahren aus. Er bewundert seinen Mut, als Junger Mann nach Deutschland zu kommen, in ein Land mit einer anderen Sprache und dann auch noch in das Allgäu mit seinem Dialekt. Er überreicht einen Korb mit Köstlichkeiten aus unserer Region.

Weiter ging es auf schwungvolle Weise mit Musik; es spielten Simon Waibel, Thomas Gitter und Jonas Jörg mit ihren Steirischen auf.

Die Plattler-Kinder und die Große Trachtenjugend machten P. Anoop mit Ihrem Besuch eine Freude und führten jeweils Tänze auf, bevor sie sich mit Pommes für den Nachmittag in Vorderburg stärkten.

Es folgten zwei weitere Stücke des Laudatio-Chores. Das zweite Lied war als Abschiedsstück für Pater Anoop selbst gedichtet. Der Chor überreichte als Abschiedsgeschenk einen Fahrradrucksack und das Buch „Safari des Lebens“ als Symbol für seine Wanderschaft. Dann sangen ihm noch ein Lied vom „Lebensfluss“.

Nun kam die Musikkapelle Wertach einmarschiert und spielte 2 Stücke als Ständchen für Pater Anoop sie mussten sich wie die Plattler bald verabschieden, da sie noch in Vorderburg am Umzug teilnahmen.

Der Frauenbund Oy-Mittelberg erinnerte an die Faschingsbälle, Ausflüge an denen Pater Anop teilgenommen hat und überreichte ein Allgäubuch mit eine CD voller Bilder.

Pater Anoop hielt eine wundervolle Ansprache, für das zahlreicher erscheinen und mitwirken von Chor, der Trachtenjugend der Musikkapelle, dem Frauenbund bedankte er sich recht herzlich.

Zum Schluss wünscht er allen Besuchern alles Gute und Gottes Segen