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Rund um den Grüntensee
Ausgabe 4/2020
Markt Wertach
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Neujahrsempfang der Pfarrei St. Ulrich in Wertach

PGR-Vorsitzender Paul Merz

Kirchenpfleger Edmund Angerer

Pfarrer Roland Högner

Bürgermeister Eberhard Jehle

Im Hinblick auf das Dreikönigsfest begrüßte Pfarrer Roland Högner in der Vorabendmesse die Kirchenbesucher von St. Ulrich als Königskinder.

Weil Gott unser König ist, sind wir Gottes Kinder. Mit unserem Glauben an Gott und Jesus Christus sind wir unwillkürlich Königskinder oder Prinz und Prinzessin.

Wie sich Prinzen und Prinzessinnen verhalten können wird vergleichsweise im Märchen mit der Prinzessin auf der Erbse erzählt, die jede Schwierigkeit ablehnt und davon befreit werden möchte..

Im Gegensatz dazu können Königskinder aber auch Vorbild sein in puncto Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Höflichkeit. So ein Königskind hat eine Würde und einen Auftrag zu erfüllen.

Wir Königskinder sind ebenfalls beauftragt und zwar Zeugen der Liebe Gottes zu sein.

Pfarrer Roland Högner lud am Ende der Messfeier zum Neujahrsempfang ins Pfarrheim ein.

Bei einem Glas Sekt wurden die Gäste vom Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats Franz-Paul Merz begrüßt. Er dankte den Anwesenden für ihr Kommen und blickte in humorvoller Reimform auf das vergangene Jahr in der Pfarrei St. Ulrich zurück. War da doch die Bischofsvisite, die Verabschiedung von Pater Anoop und die Begrüßungsfeier für Pater Josef. Des weiteren das Pfarrfest und andere Aktivitäten.

Der Ausblick auf das neue Jahr endete mit der Bitte, dass Gottes Engelschar alle behüte.

Pfarrer Roland Högner dankte allen Gästen für ein aktives Jahr voller Freude.

In Wertach werde die Kirche noch im Dorf gelassen. Hier arbeiten die Vereine mit der Kirche eng zusammen und das Engagement der Bürger sei sehr hoch. Dies mache die Marktgemeinde Wertach zu einem besonders lebenswerten Ort.

Pfarrer Roland Högner findet die derzeitige Diskussion über die „christlichen Werte“ eher befremdlich - Christentum ist mehr als christliche Werte und die Werte ohne Christentum bleiben letztlich hohl. Allein die Freundschaft mit Jesus und Gott gibt dem Leben doch eine Wertung, da braucht es kein Regelwerk dazu.

Weiter berichtete er von der „MEHR“-Glaubenskonferenz am Dreikönigsfest in Augsburg. Wer sich auf Gott einlässt, erfährt einen Mehrwert für sein eigenes Leben.

Sein Wunsch für das neue Jahr ist ein Mehrwert des Glaubens für unser Leben zu entdecken..

Als Vertreter der Kirchenverwaltung lobte Edmund Angerer die anwesenden Gäste, welche vielleicht extra die ein oder andere Veranstaltung wegen des Neujahrsempfangs verschoben hätten. Er berichtete über den fortschreitenden Erweiterungsbau des Kindergartens aufgrund des notwendigen Bedarfs an zusätzlichen Plätzen sowie über die geplanten Baumaßnahmen, u.a. eine Zwangsbelüftung im Pfarrheim. Die Kirchenverwaltung erhielt für ihren Haushalt 2019 insgesamt einen Zuschuss in Höhe von rund 100.000 €.

Er dankte für die gute Zusammenarbeit und wünschte allen beste Gesundheit im neuen Jahr.

Bürgermeister Eberhard Jehle bedankte sich für die Einladung der Marktgemeinde zum Neujahrsempfang.

Er blickte zufrieden auf das Erreichte zurück.

In Bezug auf das Weltgeschehen sprach er die Diskussionen an, z.B. über das Klima, infolge Fridays for Future von Greta Thunberg, den Umweltschutz und das Tierwohl. Alles in allem jedoch ein Topf voller Bedingungen, die von den Landwirten nicht mehr zu erfüllen seien und sie zum Demonstrieren zwängen.

Es sei jedoch auch ein gutes Jahr gewesen, weil es keine Naturkatastrophen gab.

Weiter merkte er an, dass über 100 ehrenamtliche Stunden bei den Sitzungen im Rathaus angefallen seien zum Wohle aller Bürger in Wertach. Er berichtete von den erfolgreich abgeschlossenen Baumaßnahmen im Gemeindegebiet sowie über die neuen Projekte, insbesondere die Bauleitplanung zur Schaffung neuer Wohngebiete sowie der Bau einer Tagespflegeeinrichtung in Linzenleiten.

Die Ehrenamtsehrung im März sei ein wichtiger Eckpfeiler in der Marktgemeinde.

Der Bürgermeister merkte an, er habe einen privaten Tipp für seine letzte Ansprache beim Neujahrsempfang erhalten, wonach er doch Gelegenheit hätte nun noch ordentlich abzurechnen. Eberhard Jehle versicherte den Anwesenden jedoch ausdrücklich, dass nach 12 Jahren Amtszeit ein so starkes Vertrauen zu den Kirchenvertretern aufgebaut werden konnte, dass es wirklich nichts abzurechnen gäbe.

Er wünschte jedem Einzelnen den Mut, die eigenen Pläne im neuen Jahr umzusetzen.

Pfarrer Roland Högner wünschte allen Anwesenden ein gutes, gesegnetes und vor allem gesundes neues Jahr und hofft, dass die Zusammenarbeit der Marktgemeinde, den Gremien und Vereinen mit der Pfarrei St. Ulrich auch weiterhin so gut funktioniert wie bisher.

Am Ende des offiziellen Teils wurde das Buffet eröffnet, welches vom Pfarrgemeinderat wieder bestens vorbereitet und organisiert war und mit diversen süßen und herzhaften Köstlichkeiten aufwartete.