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Mitteilungsblatt für die Verwaltungsgemeinschaft Zellingen
Ausgabe 23/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Niederschrift über die 1. Sitzung des Ausschusses für Bau und Umwelt, Daseinsvorsorge und Ortsentwicklung am Dienstag, 26. Mai 2026

1. Bürgermeister Fabian Bentele begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung. Er stellt die form- und fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit nach Artikel 47 (2) GO fest.

TAGESORDNUNG

Öffentliche Sitzung:

1.

Ortseinsicht Kinderspielplätze nach Spielplatzprüfung mit Mangelfeststellung;

Beratung und Beschlussfassung

Sachverhalt:

Alter Spielplatz

Die Gruppe begibt sich zunächst gemeinsam zum alten Spielplatz.

Der 1. Bürgermeister Fabian Bentele übergibt das Wort an Lars Schmelz vom Bauhof. Dieser berichtet, dass der obere Balken der Schaukel einen Pilzbefall aufweist. Zudem wird festgestellt, dass das gesamte Gestell bereits über 15 Jahre alt ist. Der obere Balken soll daher durch einen Originalbalken des Herstellers ersetzt werden. Die Kosten hierfür liegen voraussichtlich bei etwa 300 bis 400 Euro.

Beide Wippen sollen ebenfalls erneuert werden. Der Spielturm wird zeitnah zurückgebaut. Auch die alte Seilbahn soll entfernt werden. Aufgrund der großen Fundamente wird hierfür voraussichtlich ein Bagger benötigt.

Der Kämmerer des Marktes Thüngen informiert darüber, dass aktuell insgesamt 1.100 Euro für die Spielplätze eingeplant sind. Durch die Vielzahl der notwendigen Maßnahmen ergibt sich insgesamt ein größerer Investitionsbedarf.

Der 2. Bürgermeister Sebastian Heidenfelder erläutert, dass im vergangenen Jahr 20.000 Euro für Spielgeräte vorgesehen waren. Aufgrund von Eigenleistungen stehen davon noch rund 1.700 Euro zur Verfügung, die zusätzlich eingesetzt werden können. Zudem bietet er an, die Arbeiten auch persönlich zu unterstützen.

Für die frei werdende Fläche soll gemeinsam mit der Jugend ein Konzept für eine zukünftige Nutzung entwickelt werden.

2. Bürgermeister Sebastian Heidenfelder ergänzt außerdem, dass in Kürze ein gesponserter Basketballkorb auf dem Platz installiert wird. Langfristig ist zusätzlich ein Wasserspielplatz vorgesehen.

Marktgemeinderat Werner Trabold weist darauf hin, dass lediglich einzelne Balken beschädigt sind und deshalb geprüft werden sollte, ob nicht möglichst viele Bestandteile erhalten werden können.

Spielplatz oben mit großem Spielturm

Im Anschluss wird der obere Spielplatz mit dem großen Spielturm besprochen.

Lars Schmelz vom Bauhof erläutert die dort festgestellten Punkte:

  • Das seitliche Kletternetz soll ersetzt werden.
  • Der Aufgang mit Netz muss erneuert werden.
  • Die Hangelstangen weisen morsche und aufgerissene Stellen auf.
  • Der Übergang der Brücke soll ausgetauscht werden.
  • Das Holzspielgerät aus Spessartholz ist etwa zehn Jahre alt.
  • Die Schaukeln sollen ebenfalls erneuert werden.
  • Ein Teil der Balancierstrecke ist beschädigt.
  • Unter dem Spielgerät fehlen derzeit die vorgesehenen Fallschutzplatten.
  • Der Sand hat sich inzwischen über den gesamten Spielplatz verteilt.

Kindergarten-Spielplatz

Beim Spielplatz des Kindergartens wird festgestellt, dass mehrere Balken Pilzbefall aufweisen und ausgetauscht werden sollen. Zudem wird die Plattform perspektivisch erneuert beziehungsweise zurückgebaut werden müssen.

Zusammenfassung und weiteres Vorgehen

Der 3. Bürgermeister Patrick Druschel fasst zusammen, dass sich die aktuelle Gesamtsituation daraus ergibt, dass in den vergangenen Jahren nur begrenzt investiert wurde.

Der 1. Bürgermeister Fabian Bentele stellt die Frage in den Raum, auf welche Maßnahmen man sich zunächst konzentrieren sollte.

2. Bürgermeister Sebastian Heidenfelder regt an, den Schulverband mit einzubeziehen. Außerdem könne beim Elternbeirat angefragt werden, ob dort noch Mittel vorhanden seien und ob eine Beteiligung an der Renovierung möglich wäre.

Die gravierenden Punkte an der Schule sollen zeitnah behoben werden.

1. Bürgermeister Fabian Bentele fasst abschließend zusammen, dass insbesondere die wichtigen Maßnahmen – beispielsweise am oberen Spielplatz bei der Schule – umgesetzt werden sollen, damit die Spielgeräte weiterhin sicher genutzt werden können.

Marktgemeinderäte Ralf Reuter sowie Werner Trabold sprechen sich dafür aus, die Fundamente am alten Spielplatz möglichst im Boden zu belassen und insgesamt wirtschaftlich sowie pragmatisch vorzugehen.

2. Bürgermeister Sebastian Heidenfelder ergänzt abschließend, dass zwischen Kosten des Vermögenshaushalts und des Verwaltungshaushalts unterschieden werden müsse.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beschließt, die Spielgeräte am Kindergarten, an der Schule sowie am alten Spielplatz müssen teilweise ersetzt beziehungsweise erneuert werden. Die einzelnen notwendigen Komponenten sollen schrittweise umgesetzt werden.

Abstimmungsergebnis: 8 : 0

2.

Ortseinsicht Augasse

Sachverhalt:

Im Anschluss begibt sich der Bauausschuss zur Ortseinsicht in die Augasse.

1. Bürgermeister Fabian Bentele berichtet, dass die Feinschicht bereits aufgebracht wurde, jedoch weiterhin Wasser direkt am Eingang in die Straße stehen bleibt. Für den nächsten Tag ist ein Abnahmetermin u.a. mit Herrn Löhe vom Ingenieurbüro Köhl angesetzt. Ziel der heutigen Begehung ist, dass sich der Bauausschuss ein Bild der aktuellen Situation machen kann.

Bei der Besichtigung werden verschiedene Mängel festgestellt, unter anderem beschädigte Randsteine, starke Querneigungen, Wasseransammlungen neben Abläufen, weiche Stellen neben den Randsteinen, starke Kanten und einige weitere Abweichungen von der ursprünglichen Planung.

Außerdem wird angesprochen, dass zusätzliche Änderungen in der gesamten Bauzeit vorgenommen wurden und unklar ist, wie einzelne Abweichungen entstanden sind. Die Anwohner zeigen sich laut Rückmeldungen größtenteils zufrieden. Bereits bei der letzten Abnahme vor rund zwei Wochen wurden mehrere Mängel aufgenommen.

Weiterhin werden eine Delle mit etwa zwei Zentimetern Tiefe, Probleme beim Gefälle sowie eine durchgehende Fuge angesprochen. Zudem wird kritisiert, dass teilweise mehr Asphalt eingebaut wurde als ursprünglich vereinbart. Auch der Radius der Pflasterung wurde nicht vollständig eingehalten.

Aus dem Gremium wird angeregt, das Ingenieurbüro künftig stärker in die Pflicht zu nehmen. Der 2. Bürgermeister Sebastian Heidenfelder weist darauf hin, dass die Situation der Straße für die Bewohner im Vergleich zu früher natürlich mit dem Neubau verbessert sei.

Der 3. Bürgermeister Patrick Druschel betont, dass die Vielzahl der Mängel – insbesondere auch im Hinblick auf Sicherheitsaspekte – nicht in diesem Zustand belassen werden sollte.

Marktgemeinderat Ralf Reuter empfiehlt aufgrund der gravierenden Mängel, die Abnahme zunächst abzulehnen. Zudem wird vorgeschlagen, gegebenenfalls einen Bausachverständigen hinzuzuziehen.

Abschließend wird diskutiert, das Ingenieurbüro stärker einzubinden und gegebenenfalls Herrn Leimeister als Vorgesetzten hinzuzuziehen, falls die Mängel nicht ausreichend anerkannt werden.

Beschluss:

Der Marktgemeinderat beschließt, beim anstehenden Abnahmetermin sollen die gravierenden Mängel angesprochen werden. Eine Abnahme der Straße ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich.

Das Ingenieurbüro soll dem Auftraggeber, dem Markt Thüngen, ein Konzept zur Mängelbehebung vorlegen.

Abstimmungsergebnis: 8 : 0

3.

Kurze Anfragen

Sachverhalt:

a)

Marktgemeinderätin Frau Ellen Stellwagen-Bormann fragt an, warum das 50-km/h-Schild nach der Absperrung von Retzbach nach Thüngen steht und nicht aufgehoben wird. Der 1. Bürgermeister Fabian Bentele klärt dies und gibt Rückmeldung.

b)

3. Bürgermeister Patrick Druschel weist auf ein größeres Loch vor dem Hesslarer Berg hin. Zudem werden betreffend für die Augasse zwei Punkte angesprochen:

-

Die Zuständigkeit für das Aufhängen der Straßenbeschilderung muss noch zeitnah geprüft werden-

-

Außerdem wird die Vorgehensweise zu den Trennsteinen thematisiert; laut Martin Eisenbacher von der Verwaltungsgemeinschaft erfolgt die Kostenübernahme durch den Markt Thüngen, dies wird jedoch noch geklärt. Der Bauhof hat die Punkte künftig im Blick.

Abstimmungsergebnis: o. A.

Diese Sitzungsniederschrift lag dem Marktgemeinderat noch nicht zur Genehmigung vor.