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Mitteilungsblatt für die Verwaltungsgemeinschaft Zellingen
Ausgabe 33/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Niederschrift über die 5. Sitzung des Gemeinderates Retzstadt am Montag, 27.07.2026

im Sitzungssaal des Rathauses Retzstadt

1. Bürgermeister Jürgen Winkler begrüßt die anwesenden Gemeinderäte, Herrn Martin Eisenbacher von der technischen Bauabteilung der Verwaltungsgemeinschaft, den Bauhofmitarbeiter Herrn Dominik Kitz, Herrn Riedmann von der Main-Post, sowie die Schriftführerin Sandra Gerhard und eröffnet die Sitzung. Er stellt die form- und fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit nach Artikel 47 (2) GO fest.

Tagesordnung

Öffentliche Sitzung

1. Verschiedene Ortseinsichten; Information

Diskussionsverlauf:

Die Anwesenden begeben sich zum Friedhof und begutachten die Fläche, an der Erdurnengräber errichtet werden sollen. Der letzte Gemeinderat hat anhand von 3 Konzepten einen Grundsatzbeschluss über die Errichtung dieser Erdurnengräber gefasst.

1. Bürgermeister Jürgen Winkler zeigt den Anwesenden einige Beispielfotos von Urnengräbern auf den Friedhöfen der Nachbargemeinden und bittet das Gremium um Gestaltungsvorschläge. Er teilt mit, dass im Haushalt 35.000 € für die Errichtung und Gestaltung dieser Fläche vorgesehen sind. Im ursprünglichen Konzept wurden spezielle Röhren für die Urnen vorgesehen, die sehr kostenintensiv sind. Alternativ hierzu wären kostengünstigere KG-Rohre mit Deckel (in der Erde versenkt und nicht sichtbar) für die Urnenaufbewahrung möglich.

Der dort wachsende Baum und die Bank sollen bestehen bleiben und ggf. an der Mauer eine Bepflanzung erfolgen.

Nach 10 Jahren darf die Urne entnommen werden, falls eine weitere Pachtung des Urnengrabes nicht mehr gewünscht ist.

Er merkt an, dass nach wie vor in Retzstadt eine Urnenbestattung in normalen Gräbern möglich ist.

Nach Diskussion und Beratung tendiert der Rat zu folgenden Varianten für die Ausführung der Urnenstätte:

Die Urnen ohne Röhre direkt in die Erde bestatten. Hierzu müssen biologisch abbaubare Urnen verwendet werden und die Fläche in Planquadraten mit genauer Dokumentation eingeteilt werden.

Oder

Röhren fest im Bodenreich einbringen und die Urnen in den Röhren bestatten.

Die Beschriftung ist auf Steinplatten möglich, die direkt auf der Erde liegen. Hier muss über die Pflege der Pflanzfläche nachgedacht werden.

Oder

Eine Beschriftung auf Gravurschildern aus Metall an einem Metallgeländer vor der Urnenfläche und üppige Staudenbepflanzung auf der gesamten Fläche.

Der Vorsitzende bittet das Gremium, sich bis zur nächsten Gemeinderatssitzung Gedanken bezüglich der grundsätzlichen Gestaltung zu machen, da in der nächsten Sitzung hierüber ein Beschluss erfolgt.

Die Anwesenden begeben sich nun zum Buswartehäuschen am Kindergarten.

Dort begrüßt der Vorsitzende die 1. Vorständin des Elisabethenvereins Frau Larissa Rauf.

Der Vorsitzende teilt mit, dass das Buswartehäuschen aktuell kaum genutzt wird und Kinder immer mal wieder aufs Dach klettern. Außerdem merkt er an, dass im aktuellen Haushalt finanzielle Mittel für einen neuen Kindergartenunterstand vorgesehen sind.

Frau Rauf und der Gemeinderat Michael Eisenbacher informieren die Anwesenden, dass der aktuelle Unterstand für die Kindergartenfahrzeuge hinter den Container angebracht ist. Somit ist es mit einer Aufsichtsperson im vorderen Spielbereich nicht möglich die Kinder zu beaufsichtigen, da der Unterstand nicht überblickbar ist. Es steht die Überlegung an, das Buswartehäuschen abzureisen, und einen neuen Unterstand für die Kindergartenfahrzeuge an dieser Stelle zu errichten.

Im Gemeinderat kommen Bedenken auf, somit eine mögliche Parkfläche für Fahrräder / Kinderwägen etc. der bringenden Personen weg fallen zu lassen. Aktuell stehen zu den Bring- und Abholzeiten viele Fahrräder / Fahrradanhänger etc. auf der Straße. Auch das gelegentliche Abstellen von Mülltonnen auf den Gehweg am Kindergarten behindert einen sicheren Verkehrsweg.

Hierzu kommt der Vorschlag über eine kombinierte (halb Kindergartenunterstand/ halb Parkfläche für Fahrräder etc.) Lösung des neu geplanten Unterstands auf.

1. Bürgermeister Jürgen Winkler teilt mit, dass die endgültige Vorgehensweise in der nächsten Gemeinderatssitzung beschlossen wird und anschließend eine Planung mit Einreichung eines Bauantrags vorgenommen wird.

Im Anschluss begeben sich die Anwesenden zum Schulhof. Dort zeigt der Vorsitzende die kürzlich neu angebrachten Spielgeräte im Pausenhof. Ein weiteres Spielgerät befindet sich aktuell noch im Bauhof und muss noch angebracht werden.

An der Südseite der Grundschule verweist der Vorsitzende auf die dort angebrachte Fundamentheizung mit Kollektoren. Diese muss ein beauftragter Heizungsbauer überprüfen.

Ebenfalls beauftragt ist die örtliche Firma Seibl für die Instandsetzung einiger kleiner Löcher in der Außenwand.

An der Westseite der Grundschule zeigt der Vorsitzende die Stelle, an der die geplanten Klima Außengeräte angebracht werden sollen.

Im Zuge der Besichtigung weisen der Bauhofmitarbeiter Dominik Kitz und Herr Martin Eisenbacher auf Bemängelungen des TÜVS bei der Spielplatzbegehung hin.

Die drei Flächen um die zwei Rutschen müssen mit Rasengittersteinen fundamentiert werden. Der Abstand der beiden Rutschen zueinander ist ebenfalls nicht optimal, wird aber akzeptiert. Ebenfalls moniert wurden die beweglichen Bänke / Sitzgarnituren auf dem Spielplatz. Diese müssen nun angekettet werden.

Aus dem Rat kommt der Vorschlag auf, in naher Zukunft die weitere Spielplatzgestaltung zu betrachten und Beratungen hierzu zu führen.

Die nächste Ortseinsicht findet am Dörfleinsweg statt. Der Vorsitzende erläutert den Anwesenden den Grenzverlauf an der abgerissenen Garage. Diese wurde von der Gemeinde abgetragen um eine Engstelle zu beseitigen, damit Feuerwehrautos und Müllfahrzeuge die Straße passieren können. Die dort ansässige Mieterin moniert den jetzt entstanden Stellplatz als zu eng für das einparken eines Fahrzeuges.

Nach Beratung spricht sich der Rat dafür aus, den dort angebrachten Stein an der Laterne zu entfernen um ein besseres Einparken zu ermöglichen. Die Verbreiterung / Absicherung des Stellplatzes liegt im Ermessen des Eigentümers, da es sich hier um privat Grund handelt.

Abschließend begeben sich die Anwesenden zur Goldbrunnenstraße 36. Dort wurde ein Wohnhaus mit Scheune im Auftrag der Gemeinde abgerissen um einen Fußgängerweg / Verbindungsweg zu errichten. Für die Herstellung und Gestaltung dieser Fläche, stehen 100.00 € im Haushalt zur Verfügung.

Der Vorsitzende erläutert, dass in der letzten Gemeinderatssitzung die Firma Schmitt GmbH mit dem Abtragen der alten Wand auf Gemeindegrund und Errichtung einer neuen Stützmauer beauftragt wurde.

Bei dem Abriss wurde auf dem benachbarten Grundstück eine Dachfläche beschädigt. Diese wird seitens der Gemeinde instandgesetzt. Auf Wunsch der Eigentümer, werden die Bauhofmitarbeiter das Efeu an der Mauer beseitigen um das Mauerwerk zu schützen.

Der Vorsitzende weist daraufhin, dass grundsätzlich entschieden werden muss, wie die vorhandene Fläche gestaltet werden soll und das Abfangen der Mauer auf der anderen Seite durchgeführt wird.

Eine Ideenfindung und Planung werden Thema in der kommenden Gemeinderats Klausur sein.

Abstimmungsergebnis: o. A.

2 Kurze Anfragen

- keine -

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen folgen, bedankt sich der Vorsitzende bei den Anwesenden und schließt die Sitzung um 20:40 Uhr.

Diese Sitzungsniederschrift lag dem Gemeinderat noch nicht zur Genehmigung vor.