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Zusmarshausen - Der Marktbote
Ausgabe 16/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Neues Baugebiet „Steinekirch“ nimmt Gestalt an

Von links: Thomas Lauter (Firma Kranzfelder), Christian Standl (Geschäftsführer Steinbacher Consult), Bürgermeister Bernhard Uhl, Gerhard Kranzfelder (Firma Kranzfelder), Marktbaumeister Peter Finkenzeller, Manfred Huber (Technischer Mitarbeiter der KFB Reuth)

 

Im Ortsteil Steinekirch entsteht derzeit ein neues Baugebiet mit einer Gesamtfläche von rund 3,6 Hektar. Das Areal ist als Wohn- und Mischgebiet geplant und schafft Raum für insgesamt 33 neue Bauplätze, die künftig zusätzlichen Wohnraum sowie gewerbliche Nutzungsmöglichkeiten bieten sollen. Außerdem ist eine Fläche für einen neuen Kindergarten vorgesehen.

Der Baubeginn erfolgte Anfang April 2026, die Fertigstellung der Erschließungsarbeiten ist für Dezember 2026 vorgesehen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 2,8 Millionen Euro.

Die Abwasserbeseitigung erfolgt im Trennsystem, wodurch Schmutz- und Regenwasser separat abgeführt werden. Die innere Erschließung des Baugebiets wird über eine Ringerschließungsstraße gewährleistet, die alle Grundstücke optimal anbindet.

Im Westen des Baugebiets, in unmittelbarer Nähe zur Zusam, entsteht ein Regenrückhaltebecken, das der nachhaltigen Wasserbewirtschaftung dient. Zusätzlich werden im Norden und Osten neue Wirtschaftswege errichtet, um die Land- und Forstwirtschaft weiterhin gut anzubinden.

Die Zufahrt für das künftige Baugebiet erfolgt über die Zankenlohstraße. Darüber hinaus wird eine Querungsinsel auf der Staatsstraße geprüft, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Der Markt Zusmarshausen erhält in der Umsetzung des Projekts Unterstützung durch den Erschließungsträger KFB aus Reuth in der Oberpfalz. Die Erschließungsplanung sowie die Oberbauleitung liegen beim renommierten Ingenieurbüro Steinbacher Consult. Die Bauausführung übernimmt die ortsansässige Firma Kranzfelder aus Zusmarshausen.

Ein weiterer wichtiger Baustein des Projekts ist die geplante Versorgung der Bauplätze mit regenerativer Energie: Die Genossenschaft Nahwärme Steinekirch beabsichtigt, nahezu alle Baugrundstücke mit einem Nahwärmeanschluss auszustatten und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung zu leisten.

Bürgermeister Bernhard Uhl: „Hier wächst ein neues Stück Heimat. Familien finden Platz zum Leben und dank Nahwärme auch eine nachhaltige Energieversorgung. Dieses Baugebiet zeigt, wie modernes Leben und Nachhaltigkeit zusammengehen. Wir investieren damit in die Zukunft unserer Marktgemeinde."