KI-generiertes Beispielfoto
Derzeit sind an vielen Bäumen auffällige Gespinste zu sehen. Doch nicht immer handelt es sich dabei um den gesundheitsschädlichen Eichenprozessionsspinner (EPS). Häufig werden die harmlosen Gespinste der Gespinstmotte mit ihm verwechselt. Ein genauer Blick, insbesondere auf die Nester, hilft bei der Unterscheidung.
Die Nester des Eichenprozessionsspinners befinden sich meist am Stamm oder an stärkeren Astgabeln von Eichen. Sie wirken kompakt, grau bis bräunlich und eher wie dichte, wollige Polster. Charakteristisch ist zudem: Die Raupen verlassen das Nest in sogenannten „Prozessionen“ und sind deshalb selten dauerhaft sichtbar. Vom Nest selbst geht jedoch eine Gefahr aus, denn es enthält feine Brennhaare, die beim Menschen Hautreizungen, Augenprobleme oder Atembeschwerden auslösen können. Bitte Abstand halten und melden!
Ganz anders zeigt sich die Gespinstmotte: Ihre Nester sind großflächige, auffällige weiße „Spinnweben“, die oft ganze Zweige oder sogar komplette Sträucher einhüllen. Sie befinden sich vor allem an dünnen Ästen und Zweigen und wirken locker und durchsichtig. Innerhalb dieser Gespinste sind zahlreiche Raupen gut sichtbar. Für Menschen sind sie jedoch ungefährlich, ein Entfernen ist nicht notwendig, die betroffenen Pflanzen treiben später wieder aus.