Gott Vater schau auf Deine Kinder - Wallfahrer in der Nähe Kloster Heidenfeld
natürlich durfte auch die Wallfahrer-Bratwurst nicht fehlen
Marienaltar in der Kirche St. Jakobus des Älteren in Röthlein
Die Tradition der Bitttage und Bittprozessionen geht bereits auf das 4. Jh. zurück, als in Rom eine große Bittprozession über die Felder am Markustag (25. April) eingeführt wurde.
Dieser Brauch wurde im 8. Jh. für die ganze römische Kirche übernommen. Die Menschen baten Gott um Gnade, um Fruchtbarkeit für Feld und Flur, um Bewahrung vor Hagel, Frost und anderen Unwettern. Bis heute sind die Bitttage in vielen Orten gelebte Tradition, entweder an einem oder an mehreren Tagen vor Christi Himmelfahrt.
Die Kirche betet an diesen Tagen „für die vielfältigen menschlichen Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen“; damit ist traditionell auch der Wettersegen verbunden.
Denn Christen vertrauen sich in frohen und schweren Stunden Gott an, von dem sie sich letztendlich abhängig wissen. Im Gebet tragen sie ihm ihre Sorgen und die Not und Angst der ganzen Menschheit vor, im Bewusstsein, dass Gott letztendlich alles zum Guten führen wird.
In diesem Sinne machten wir uns auch in unserer Pfarreiengemeinschaft auf den Weg nach Hirschfeld, Röthlein und Heidenfeld - vielen Dank an Alle, die zum Gelingen beigetragen haben.