Der Heimatverein Heidenheim blickte bei seiner Jahresversammlung auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. Vorsitzender Erwin Härtfelder begrüßte im Cafe Emil rund 30 Vereinsmitglieder. Bürgermeisterin Susanne Feller lobte die Arbeit des Vereins für die Marktgemeinde und dankte besonders der Mosterei für ihren Einsatz während der Obsternte. Nach dem Totengedenken für vier verstorbene Mitglieder verlas Schriftführerin Christa Sauer das Protokoll des Jahres 2024.
Härtfelder präsentierte per PowerPoint die Aktivitäten von 2025: Obstbaumschnitt, Frühjahrsputz mit Unterstützung der Feuerwehr bei den Sieben Quellen, Erneuerung einer Wasserrinne, Tag des Baumes mit Kindern der Hahnenkamm-Schule, Teilnahme am Seenlandmarkt und einem Vereinsausflug nach Kulmbach. 40 Ruhebänke wurden regelmäßig gepflegt. Der Vorsitzende kritisierte den schwachen Besuch beim Sieben-Quellenfest und stellte die Zukunft dieser Veranstaltung in Frage. Die Obstsammlung verlief positiv mit 350 abgeernteten Bäumen. Beim Weihnachtsmarkt bot der Verein Glühwein, Punsch und heißen Most an.
Über das Regional-Budget der Integrierten Ländlichen Entwicklung konnte der Verein einen Schlegelmulcher und weitere Kleingeräte anschaffen. Vier neue Mitglieder traten dem Verein bei. Wolfgang Meier berichtete von 25 Mosttagen, in denen 938 Stunden geleistet und über 6000 Beutel Apfelsaft produziert wurden. Er dankte seinem Mosterei-Team für die gute Zusammenarbeit.
Helmut Krumbholz zeigte sich enttäuscht über den Verlauf im Heimatmuseum. Die Ausstellung zum Bauernkrieg besuchten nur etwa 30 Personen, an einem Tag kamen zehn Besucher. Am Kirchweihsonntag erschien niemand. Für 2026 plant er eine Ausstellung anlässlich des 125-jährigen Feuerwehrfestes. Elisabeth Kröppel von der Obstbau-Sparte berichtete über den Kinderwettbewerb mit 40 Teilnehmern. Die Metzgerzwiebeln waren beliebt und ein besonderer Renner. Für 2026 ist ein Karottenwettbewerb vorgesehen.
Aus dem Kassenbericht der verhinderten Kassiererin Stefanie Koch, den Härtfelder vortrug, ging eine gute Finanzlage hervor. Kassenprüfer Robert Oster führte eine einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft herbei. Er und Margit Schneider übernehmen auch 2026 die Kassenprüfung.
Für 2026 kündigte Härtfelder die gewohnten Arbeiten zum Tag des Baumes, an Ruhebänken, zur Erneuerung des Geländers bei den Sieben Quellen, zu Märkten und zur Mosterei an. Ein Schwerpunkt wird die Teilnahme am Tag der Franken in Treuchtlingen mit Ministerpräsident Markus Söder. Die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim wirft ihre Schatten voraus. Am 11. Juli stehen zwei Ausflugsziele zur Auswahl: Neresheim und Giengen oder Ingolstadt mit Arzneipflanzengarten.
Die 75-minütige Versammlung endete mit einem Dank des Vorsitzenden an alle Helfer für ihre zuverlässige Unterstützung. Härtfelder betonte die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit. Jeder Versammlungsbesucher erhielt einen blühenden Frühlingsgruß.