Einen ganz besonderen Projekttag im Zeichen der Ersten Hilfe erlebten die Schülerinnen und Schüler aus Heidenheim und Döckingen am Donnerstag, 19. März, an der Hahnenkammschule. Mit großem Engagement beteiligten sich die Kinder aus den Klassenstufen 1 bis 7. Sie wurden von der 8. Klasse unterstützt, die als Stationshelferinnen und -helfer eine zentrale Rolle übernahmen.
Ziel des Tages war es, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für umsichtiges Handeln in Notfallsituationen zu sensibilisieren und ihnen praktische Grundfertigkeiten an die Hand zu geben.
Nach der Begrüßung durch Michaela Kirchmeier und Florian Schenk starteten die Kinder in ihren altersgemischten Gruppen an einer der fünf verschiedenen Stationen in den Tag. Bei allen Stationen stand die praxisnahe Erprobung im Vordergrund: Thematisiert wurden unter anderem die stabile Seitenlage, das Fingerkuppenpflaster, das richtige Absetzen des Notrufs sowie die Untersuchung des Pausenhofs auf mögliche Gefahrenstellen. An einer weiteren Station wurde erläutert, was unter Erster Hilfe zu verstehen ist. Das Highlight waren zwei Rettungswagen, die von Ersthelfer Daniel Rebelein direkt vor den Eingangstüren geparkt worden waren. Er lieferte Erklärungen aus erster Hand und legte bei jeder Gruppe einem Freiwilligen einen Kopfverband an. Auch das Üben der stabilen Seitenlage sorgte immer wieder für herzliche Lacher – und am Ende saßen die Handgriffe bei allen merklich sicherer.
Zum Ende des Tages dankte Michaela Kirchmeier dem Kollegium, das die Stationen vorbereitet und betreut hatte und dem Heidenheimer Ersthelfer Daniel Rebelein, der sich mit dem Betätigen des Martinshorns auf seine Weise bedankte.
Das Resümee fiel eindeutig aus: Lehrkräfte und Schülerschaft möchten die Erste Hilfe in den Klassen weiter vertiefen – denn Erste Hilfe geht uns alle an.