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Hahnenkamm Echo Mitteilungsblatt der Gemeinden Heidenheim Westheim Gnotzheim
Ausgabe 5/2026
VGem Hahnenkamm
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Hahnenkamm-Schule

Ein Gemeinschaftsprojekt der sozialen Einrichtungen vor Ort

„Essen wie bei Oma – Wertetransfer zwischen den Generationen“ – so der Name des Pilotprojektes, das von der neuen Sparkassenstiftung ins Leben gerufen, geplant, bestens organisiert und vollständig finanziert wurde.

Für die Umsetzung des Pilotprojektes vor Ort war von Sparkassenseite u.a. Betty Spichtinger aktiv. So konnten die Hahnenkammschule mit deren ehemaliger Hauswirtschaftslehrerin Hannelore Klungler, die Mittagsbetreuung im Kinderherz, die AWO Heidenheim sowie das Haus Hahnenkamm gewonnen werden.

Nach intensiver Vorbereitungszeit war es Anfang März so weit: Der erste generationsübergreifende Kochnachmittag in der Hahnenkammschule stand an.

An einem liebevoll organisierten Nachmittag wurden die Seniorinnen und Senioren des AWO-Pflegeheims sowie des Hauses Hahnenkamm herzlich eingeladen, gemeinsam mit den Kindern der Nachmittagsbetreuung Kinderherz einen ganz besonderen Nachmittag miteinander zu teilen. Auch Stefanie Mehringer, Vorsitzende des Vorstands der neu gegründeten Stiftung, war persönlich gekommen.

Ein barrierefreies Rollstuhltaxi brachte die Senioren zur Hahnenkammschule. Dort erwartete sie nicht nur ein moderner Küchenraum, sondern vor allem ein warmes Lächeln und offene Herzen. Während des zweieinhalbstündigen Events entstand ein lebendiges Miteinander: Die Senioren teilten ihre langjährigen Küchengeheimnisse, zeigten den Kindern verschiedene Schneidetechniken und erzählten Geschichten aus früheren Zeiten. Die Kinder wiederum begeisterten die Älteren mit ihrer Neugier, ihrem Lachen und ihrer liebevollen Unterstützung beim Zubereiten des gemeinsamen Gerichts.

Zusammen entstand ein traditionelles Kartoffelgulasch, das anschließend gemeinsam gegessen wurde. Das Geräusch von klirrendem Geschirr, das Lachen und die angeregten Gespräche machten deutlich: Hier war keine Distanz zu spüren, sondern ein echtes Gemeinschaftsgefühl, das Generationen verbindet. Nach dem Essen wurden Teller und Töpfe gemeinsam abgewaschen – ein weiteres Symbol für das Miteinander, das diesen Nachmittag prägte.

Die gesamte Veranstaltung wurde von Hannelore Klungler, einer ehemaligen Hauswirtschaftslehrerin, mit viel Erfahrung und Herzenswärme, geleitet. Ihr ruhiger, einfühlsamer Führungsstil sorgte dafür, dass sich jede und jeder willkommen und geschätzt fühlte.

Aufgrund des überwältigenden Anklangs und sofortiger Nachfragen von allen Beteiligten ist der zweite Kochnachmittag bereits über die Bühne gegangen. Einen kleinen Wechsel bei den Kindern und Senioren, ein neues Rezept – diesmal gab es Pfannkuchensuppe und zum Nachtisch Quarkauflauf – aber die gleiche Freude, wieder ein tolles Miteinander und neue Geschichten und Erlebnisse, die ausgetauscht wurden.

Denn dafür steht die Nachhaltigkeitsstiftung, dass diese Treffen nun regelmäßig stattfinden und langfristig unterstützt werden.

Auch Stefanie Mehringer, Referentin gesellschaftliches Engagement der Sparkasse Mittelfranken-Süd und Vorsitzende des Vorstands der neu gegründeten Stiftung, sieht in der neuen Stiftung großes Potenzial: „Das Projekt ‚Essen wie bei Oma‘ ist für uns eine absolute Herzensangelegenheit. Es ist unglaublich emotional und berührend zu beobachten, wie bei diesen Treffen Jung und Alt voneinander profitieren. Die Kinder lauschen den Geschichten und lernen mit Begeisterung, während die Seniorinnen und Senioren sichtlich aufblühen, wenn sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen weitergeben können. Dass wir dieses wundervolle Konzept nun in die Region hinaustragen und damit noch mehr Menschen erreichen können, ist genau der Kern unserer Stiftungsarbeit: gelebte Nachhaltigkeit, die Generationen verbindet und Freude stiftet.“

 

 

 

 

 

Artikel: Betty Spichtinger + Michaela Kirchmeier
Fotos: Sparkasse