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Mitteilungsblatt Markt Zapfendorf
Ausgabe 17/2026
Aktuelle Vorlauftexte
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Aktuelles

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

viele von Ihnen fragen mich immer wieder, ob ich schon gut im neuen Amt angekommen sei oder wie mir es mir als Bürgermeister denn so jetzt geht. Da passt es ganz gut, dass am letzten Wochenende die berühmten 100 ersten Tage meiner Amtszeit als Erster Bürgermeister unserer Gemeinde vorbei waren. Nicht um Resümee oder ein Fazit zu ziehen, denn dafür liegen einfach noch viel zu viele Aufgaben vor uns, sondern um zurückzublicken und sich genau diese Fragen zu stellen – bin ich angekommen? Und klappt das alles so wie ich es mir vorgenommen habe?

Die ersten drei Monate waren intensiv, lehrreich und voller interessanter Gespräche und Begegnungen. Und sie waren vor allem eines – ganz schnell vorbei. Von Tag 1 an gab es keinen Leerlauf, kein Arbeitstag gleicht dem anderen und das Aufgabenfeld, auf dem ich tätig sein darf, ist schier grenzenlos. Erfreulicherweise kann man als Bürgermeister gerade bei Kleinigkeiten viele unbürokratische Lösungen finden, die möglichst allen gerecht werden. Aber nicht alle Themen angenehm, zum Beispiel hätte ich nicht erwartet, dass auch in unserer Gemeinde das Thema Obdachlosigkeit so schnell relevant wird und auch auf den Wasserrohrbruch und die Folgen in unserem Aquarena hätte ich gut verzichten können – aber genau in diesen Situationen kommt es darauf an pragmatische Lösungen zu finden und aktiv mit den Beteiligten zu kommunizieren. Umso mehr freue ich mich über die positiven Rückmeldungen zu unseren Entscheidungen wie der verschobenen Badenacht oder der Saisonverlängerung.

Nicht nur gefühlt habe ich mehr Zeit in persönlichen Gesprächen und auf den verschiedensten Veranstaltungen (egal ob im Festzelt oder bei Arbeitstreffen) verbracht als an meinem Schreibtisch. Für mich ist das ganz wichtig, denn so gelingt es schnell in die Themen zu finden, Kontinuität zu wahren, so manche Tür wieder aufzustoßen und dabei auch neue Ideen und Lösungsansätze zu finden. Oder einfach Ihre Themen und Belange mit- und wahrzunehmen und diese in die tägliche Arbeit ein fließen zu lassen.

Die Antwortet lautet also: Ja ich bin angekommen! Auch wenn ich manche Dinge wie z.B. die regelmäßige Videoberichterstattung noch nicht umgesetzt habe und noch so einiges Ihrer Anregungen aus der Wunschbox offen ist, bin ich auch mit dem „wie“ zufrieden.

100 Tage – das ist zumindest der richtige Zeitpunkt schon einmal Danke zu sagen. Danke an alle für die Unterstützung, danke fürs Mitmachen und die wirklich hervorragende Zusammenarbeit über alle Ortsgrenzen hinaus. Gerade nach einem Wahlkampf ist das nicht selbstverständlich.

Ein besonderes herzliches Dankeschön richte ich aber an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde für das seit meinem Amtsantritt entgegengebrachte Vertrauen und den spürbaren Willen gemeinsam etwas bewegen zu wollen. Zusammen konstruktiv unsere Heimat gestalten, das ist auch der Teamgeist, den ich bei unseren weiteren Bürgermeistern und dem Gemeinderat spüre und hoffe, dass uns dieses „Gemeinsam für unsere ganze Gemeinde“ auch den Rest der Wahlperiode trägt. Auch darüber freue ich mich sehr und blicke optimistisch auf die Herausforderungen, die noch vor uns liegen.

Ihr

Andreas Hofmann

Erster Bürgermeister