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Mitteilungsblatt für die VG Haldenwang
Ausgabe 16/2026
Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang
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Aus dem Rathaus

Gemeinderäte aus Haldenwang, Landensberg und Röfingen auf gemeinsamer Wasser-Exkursion nach Bubesheim

Die Neuordnung der künftigen Wasserversorgung der VG-Mitgliedsgemeinden Haldenwang, Landensberg und Röfingen stellt eine der größten Herausforderungen der Zukunft dar. Wie engmaschige Untersuchungen des Ingenieurbüros INGEO über Jahre hinweg ergeben haben, sind etliche Brunnen und Hochbehälter dringend sanierungsbedürftig, das bestehende Leitungsnetz stößt an seine Grenzen. In der Konsequenz drohen bei ausbleibenden Maßnahmen Versorgungsengpässe und ein Nachlassen der Trinkwasser-Qualität. Bevor im Herbst dieses Jahres mögliche Beschlüsse gefasst werden, die eine Erweiterung des Wasserzweckverbands Haldenwang-Röfingen zur Folge haben dürften, haben sich die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte auf eine gemeinsame Exkursion nach Bubesheim gemacht. Zukunftsweisend für die Trinkwasserversorgung war dort der Bau eines Wasserhauses, das Wasser aus dem gemeindeeigenen Trinkwasserbrunnen und bei den Stadtwerken Günzburg zugekauftes Wasser ins Netz einspeist. Das Gebäude aus Holzständerbauweise überzeugt mit wartungsarmen Edelstahlbehältern, modernen Pumpanlagen und Rohrinstallationen. Ein beträchtlicher Teil der benötigten Energie wird über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eigens erzeugt. Wie der durchführende Ingenieur Klaus Habersetzer von Degen und Partner in Günzburg betonte, der auch den Wasserzweckverband Haldenwang-Röfingen berät, sei die auf lange Sicht kalkulierte Wassermenge durch das neue Wasserwerk und den Verbund mit den Stadtwerken für die Zukunft gesichert. Im gesamten Versorgungsgebiet würden die erforderlichen Wasserdrücke eingehalten. Durch die mehrstufige Pumpanlage im Wasserwerk würden Druckschwankungen durch erhöhten Verbrauch, wie zum Beispiel im Sommer oder im Löschwasserfall, ausgeglichen.

 

 

 

Nach der Rückkehr ins Haldenwanger Rathaus informierten sich die knapp 40 Rätinnen und Räte umfassend über das gemeinsame Struktur- und Sanierungskonzept, den Stand der Probe-Brunnen-Bohrungen und die erforderlichen rechtlichen Schritte. Einig war man sich dahingehend, die künftige Trinkwasserversorgung für die kommende Generation auf stabile Beine zu stellen und gleichzeitig die wirtschaftliche Belastung der Bürgerinnen und Bürger unbedingt ins Auge zu nehmen.