Baar-Ebenhausen - Auf den Spuren des Eisvogels haben sich knapp 20 Teilnehmende in Baar-Ebenhausen gemeinsam mit der Bund Naturschutz Ortsgruppe Reichertshofen, Baar-Ebenhausen, Pörnbach begeben. Den "fliegenden Edelstein" konnte die Gruppe bei der Wanderung an der Paar nicht entdecken, aber Ortsgruppenvorsitzende Bettina Markl gab Tipps zur weiteren Suche und hatte eine digitale Hörprobe des markanten Rufs des Eisvogels dabei. "Wenn man dann mal auf den Ruf geeicht ist, dann hat man gute Chancen den Vogel hier überall in der Region zu beobachten", meint Markl. So selten sei der Eisvogel nämlich nicht, wie viele glauben. "Das Hochwasser dürfte zwar eine Brut zerstört haben, aber der Vogel ist auf solche Ereignisse eingestellt und brütet bis zu vier mal im Jahr", erklärt die Naturschützerin. An der Paar fände der Vogel nach wie vor die Voraussetzungen, die er braucht: Steilhänge zum Brüten, Ansitze über Wasser und kleines Wassergetier, das sichtbar an der Oberfläche schwimmt als Futter. Wissenswertes Rund um die Pflanzenwelt steuerte die angehende Kräuterpädagogin Martina Freud bei und klärte die Teilnehmenden über die Unterschiede der Geschlechter von Hopfen und Brennessel auf und informierte über die vielen essbaren Pflanzen an der Paar und ihre Heilwirkung. Die Spuren des Bibers konnte dir Gruppe leicht identifizieren, hierzu wird die BN-Ortsgruppe aber noch eine eigene Führung im Herbst anbieten.