schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen. Und dachte ich noch zu Beginn, dass nach den Ereignissen der vergangenen Jahre so etwas wie Normalität eintreten könnte, wurde ich doch bald eines Besseren belehrt.
Ein über Jahre hinweg aufgebautes Konzept, der „Zeller Berg“, welches unsere Gemeinde weiterentwickeln und die Grundlage für die eigenständige Daseinsvorsorge schaffen sollte, wurde nochmals gänzlich auf den Prüfstand gestellt. Dies war für mich persönlich, aber auch, was ich sehr schnell an vielen Reaktionen merken durfte, für viele von Ihnen eine besondere Herausforderung. Wie diese Gesamtsituation jedoch schlussendlich gemeistert wurde, dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bedanken. Das Ergebnis zeigte dann doch eindeutig, in welche Richtung es weitergehen soll. Daher wurde ab diesem Zeitpunkt auch intensiv weitergearbeitet und so kann ich Ihnen berichten, dass die Vorplanungen nun abgeschlossen sind und nun die Ausschreibungen beginnen können. Sobald diese beendet sind, kann der Baubeginn für die Straße und Infrastruktur erfolgen. Dieser ist auf das Frühjahr nächsten Jahres terminiert. Auch die Norma hat ihre Entwurfsphase abgeschlossen und hat den Bauantrag eingereicht. Somit rechne ich auch hier mit einem Baubeginn spätestens zum Halbjahr. Gerade wird gar so geplant, dass die Arbeiten möglichst parallel stattfinden können um zumindest einen Teil der verlorengegangenen Zeit aufzuholen. Die Gespräche, die das Seniorenwohnen anlangen, sind auch weiter fortgeschritten. An dieser Stelle machen sich sicherlich die steigenden Zinsen und die aktuell noch sehr hohen Baukosten bemerkbar, man merkt aber doch, dass es immer wieder Unternehmer gibt, mit kreativen Ideen und somit gibt es doch auch immer wieder neue Lösungsansätze. Das große Ziel ist nach wie vor, dass wir Seniorenwohnen mit entsprechender Pflegemöglichkeit und ärztlicher Versorgung kombinieren und gleichzeitig die bestehende Wohnform direkt in unserer Gemeinde weiterentwickeln können. So kann Innenentwicklung mit einer dauerhaften Wohnmöglichkeit für unsere Seniorinnen und Senioren verknüpft werden, sollte es denn ihrem persönlichen Wunsch auch entsprechen.
Unsere Entwicklung in dieser Hinsicht ist nur ein Ausschnitt des vergangenen Jahres. Einen ausführlichen Überblick finden sie auf weiteren Seiten dieser Ausgabe. Dennoch ist dies ein schönes Beispiel, wie sich unser Zusammenhalt, vor allem auch über Gemeindeteilgrenzen hinweg, entwickeln kann. Hierfür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Ob aus dem Gemeinderat heraus oder auch unter Ihnen haben sich Initiativen gebildet, die sich für unsere Gemeinschaft, für unsere Gemeinde, in großem Maße engagiert haben. Das war und ist schon etwas sehr Positives, was sich gerne in vielen Belangen noch weiter entwickeln kann.
Vielen Dank zudem für die weiterhin durchweg gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch meine beiden stellvertretenden Bürgermeister und den gesamten Gemeinderat. Bei unseren Feuerwehren, die für unser aller Sicherheit sorgen, bei sämtlichen Vereinen und Institutionen, durch die unsere Gemeinschaft und unsere Traditionen erhalten bleiben und bei allen, die diese Gemeinde in welcher Form auch immer unterstützt haben. Ohne Sie wäre unsere ländliche Region bei weitem nicht das, was sie zweifelsohne ist: lebens- und liebenswert. Zudem gilt mein Dank der Verwaltung, dem Bauhof und dem Reinigungsteam, die meine Arbeit mitgestalten, mit unterstützen und ohne die sich eine Gemeinde nicht führen lassen könnte.
Ich wünsche Ihnen allen ruhige und erholsame Feiertage und einen guten Beschluss. Was mich persönlich betrifft, freue ich mich bereits jetzt auf viele Begegnungen, viele Gespräche und sicher auch wieder viele Herausforderungen im Jahr 2024.
Ihr Bürgermeister
Johannes Grebner