Fast 3000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich beim WEISSEN RING, Deutschlands größter Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer. In unserer Freizeit kümmern wir uns um die Belange der Betroffenen. Wir sind für sie da, unterstützen sie bei Terminen bei der Polizei oder Gericht und vermitteln Kontakte wie beispielsweise therapeutische Anlaufstellen. Jedes Jahr helfen wir mit dieser Arbeit einer fünfstelligen Zahl an Betroffenen. Die Bedeutung des Ehrenamts möchte der WEISSE RING in diesem Jahr am 22. März dem „Tag der Kriminalopfer“, besonders hervorheben.
„Ohne unsere Arbeit als Ehrenamtliche wäre die Opferhilfe in dieser Form nicht möglich.
Der WEISSE RING könnte ohne all diese Menschen nicht existieren,“ sagt Außenstellenleiterin Wiltrud Werner.
Wir sind dankbar, dass wir auch bei uns in Schweinfurt motivierte Menschen haben, die tagtäglich engagierte Arbeit leisten und sich mit schweren Taten, wie häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Stalking etc. auseinandersetzen“
Unser Ehrenamt ist vielseitig: Neben der klassischen Opferhilfe befassen wir uns auch mit Kriminalprävention.
In allen Bereichen werden die Ehrenamtlichen von der WEISSEN RING-Akademie professionell ausgebildet u. auf Einsätze vorbereitet.
Weil das Ehrenamt so wichtig ist, ist es in diesem Jahr zu unserem Jahresthema geworden.
Seit 1991 macht der WEISSE RING mit dem Tag der Kriminalitätsopfer alljährlich am 22. März auf Menschen aufmerksam, die durch Kriminalität und Gewalt geschä- digt wurden. Er soll das Bewusstsein für Opferbelange in Deutschland stärken.
Eine neue Herausforderung sind die vielen Großereignisse, wie das Attentat am Breitscheidplatz in Berlin oder der Messerangriff in Würzburg, wo der WEISSE RING unzählige Opfer betreute.