Wie moderner Hochwasserschutz funktioniert, zeigt sich auch südlich des Ortsteils Horbach. Dort weiteten die Arbeiter einen einfachen Wegseitengraben deutlich auf. Sie statteten ihn mit sogenannten Schlitzdrosseln sowie Gumpen (tiefen Wasserbecken) aus. Bei plötzlichem Starkregen oder raschem Tauwetter bremst das System das Wasser nun kontrolliert aus. „Das entschärft die Hochwassergefahr für die Anwohner spürbar“, erklärt Werner Tischner vom ALE. „Gleichzeitig bereichert die neue wechselfeuchte Retentionsfläche die Natur ökologisch enorm.“ Mit dem Abschluss der letzten Arbeiten im Sommer und Herbst entwickelt sich das Verfahren Wachenroth zu einem echten Vorzeigeprojekt für eine moderne und ökologische Arbeit des Amtes für Ländliche Entwicklung Mittelfranken.
Südlich des Ortsteils Horbach entschärft der aufgeweitete Wegseitengraben mit Schlitzdrosseln und Gumpen die Gefahr bei Starkregen oder Tauwetter. Jürgen Hacker vom Verband für Ländliche Entwicklung Mittelfranken schaut sich das Ergebnis an.