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Weißenhorner Stadtanzeiger
Ausgabe 23/2026
Mitteilungen anderer Behörden und Einrichtungen
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Mitteilungen anderer Behörden und Einrichtungen

Gaben den neuen Radweg offiziell frei (v.li.): Hans-Peter Span (Verkehrsplaner Staatliches Bauamt Krumbach), Lea Krause (Bauleiterin LS Bau), Kerstin Lutz (Bürgermeisterin Stadt Weißenhorn), Erich Winkler (stellvertretender Landrat Landkreis Neu-Ulm), Dr. Sebastian Sparwasser (Bürgermeister Pfaffenhofen a.d. Roth), Patrick Schreiber (Bauleiter Staatliches Bauamt Krumbach), Leander Wahlefeld (Abteilungsleiter Staatliches Bauamt Krumbach), Fabian Eppinger (Geschäftsleiter LS Bau).

Neuer Geh- und Radweg entlang der NU 10 zwischen Oberhausen und Beuren offiziell freigegeben

Mit der offiziellen Verkehrsfreigabe des neuen Geh- und Radweges entlang der Kreisstraße NU 10 zwischen Oberhausen und Beuren wurde ein bedeutendes Infrastrukturprojekt im Landkreis Neu-Ulm erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Polizei eröffnete stellvertretender Landrat Erich Winkler die neue Verbindung, die künftig für mehr Sicherheit und Komfort im Radverkehr sorgen wird.

An der Verkehrsfreigabe nahmen neben dem stellvertretenden Landrat auch Dr. Sebastian Sparwasser, Bürgermeister des Marktes Pfaffenhofen, Kerstin Lutz, Bürgermeisterin der Stadt Weißenhorn und Leander Wahlefeld vom Staatlichen Bauamt Krumbach teil.

In seiner Begrüßung betonte Erich Winkler die Bedeutung des Projekts für den Landkreis: „Mit dem neuen Geh- und Radweg schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger, sondern stärken zugleich die nachhaltige Mobilität im Landkreis Neu-Ulm. Solche Projekte sind wichtige Investitionen in die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger und in eine moderne Verkehrsinfrastruktur.“

Im Anschluss stellte Leander Wahlefeld vom Staatlichen Bauamt Krumbach die umfangreiche Maßnahme vor. Bereits ab 2015 gab es erste Planungen für den Radweg, angestoßen durch die beteiligten Kommunen. Nach den Planungsarbeiten und dem notwendigen Grunderwerb wurde 2022 ein Förderantrag bei der Regierung von Schwaben gestellt. Der eigentliche Baubeginn erfolgte im Juni 2025.

Die Gesamtmaßnahme umfasste neben dem Neubau des rund 2,5 Kilometer langen Geh- und Radweges auch den Vollausbau der Ortsdurchfahrt Oberhausen einschließlich Gehwegneubau, Wasserleitungs- und Kanalbauarbeiten sowie umfangreiche Sanierungsmaßnahmen entlang der NU 10. Insgesamt wurden rund 24.260 Quadratmeter Asphalt eingebaut – das entspricht etwa drei Fußballfeldern Fläche.

Besonders herausfordernd war dabei der Ausbau der Ortsdurchfahrt Oberhausen. Dort musste der gesamte Straßenkörper geöffnet werden, um neben der Straße auch die verschiedenen Leitungs- und Versorgungssparten zu erneuern. Durch die gemeinsame Umsetzung konnten jedoch Synergien genutzt und mehrfache Eingriffe in die Infrastruktur vermieden werden.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Davon trägt der Landkreis Neu-Ulm etwa 1 Million Euro, die beteiligten Kommunen rund 700.000 Euro. Weitere rund 1,4 Millionen Euro stammen aus Fördermitteln des Freistaats Bayern im Rahmen des BayGVFG.

Bürgermeister Dr. Sebastian Sparwasser hob in seinem Statement insbesondere die Bedeutung des Projekts für das regionale Radwegenetz hervor: „Wir freuen uns sehr, dass es nun gelungen ist, die Radwegeverbindung zwischen unseren Ortsteilen Beuren und Niederhausen bis hin nach Oberhausen fertigzustellen. Die Verbindung ist ein überaus wichtiger Lückenschluss im örtlichen und auch überörtlichen Radwegenetz. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten in den Kommunen und den Ämtern, die sich über die letzten Jahre hinweg in die politische Entscheidungsfindung, die Vorbereitung, die Planung und den Bau eingebracht haben. “

Auch Bürgermeisterin Kerstin Lutz begrüßte die Fertigstellung des neuen Geh- und Radweges: „Mit dem neuen Geh- und Radweg wird die Verbindung zwischen den Ortsteilen und Gemeinden deutlich sicherer und attraktiver. Dies ist ein großer Gewinn für den Alltagsradverkehr, aber auch für Familien und Freizeitradler. Darüber hinaus ergibt sich durch den neuen Gehweg entlang der Niederhauser Straße im Ortsteil Oberhausen eine deutliche Verbesserung der Sicherheit, die lange von den Bürgerinnen und Bürgern gefordert wurde.“

Durch den neuen straßenbegleitenden Geh- und Radweg wird die Trennung der unterschiedlichen Verkehrsarten verbessert und damit die Verkehrssicherheit deutlich erhöht. Gleichzeitig schließt die neue Verbindung eine wichtige Lücke im bestehenden überörtlichen Radwegenetz zwischen Roggenburg, Biberachzell, Oberhausen und den nördlich gelegenen Gemeinden.