Beeindruckende Ausstellung am NKG zum 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes
Beim Betreten der Schulbibliothek ist dieses Mal etwas ganz anders: Leise Musik in Anklang an die jüdische Klezmer-Musik, ein mit Steinen ausgelegter Weg, der die verschiedenen Vernichtungslager im nationalsozialistischen Deutschland symbolisiert und an deren Ende meist der Tod vieler überwiegend jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger stand, und darüber hinaus Schauecken und Schautafeln zu wichtigen Themen in Deutschland während der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft zwischen 1933 und 1945, die versuchen das Ganze begreifbar zu machen. Dabei wird konkret über die Reichspogromnacht, die Bücherverbrennungen und das nationalsozialistische Euthanasieprogramm informiert, alles geplante und gezielte Aktionen des damaligen Regimes.
Intention der Ausstellung und ihrer Initiatoren, Frau Hammerschmidt-Hampp, der sehr engagierten Mitarbeiterin in der NKG-Schulbibliothek, ist es aber nicht nur das Schrecken der damaligen Zeit zu zeigen, sondern sich auch gegen das Vergessen zu wenden. Entsprechend finden sich in der Ausstellung Informationen über diesen speziellen Gedenktag am 27. Januar in Deutschland und es wird das wichtige Projekt „Stolpersteine“ vorgestellt, bei dem in ganz Deutschland an historischen Stätten Gedenksteine in den Fußweg eingebettet werden, die die Erinnerung an Einzelschickschale der zahlreichen nicht nur jüdischen Opfer des Nationalsozialismus hochhalten.
Vielen Dank an Frau-Hammerschmidt-Hampp und ihre Helferinnen und Helfern, die auf diese Weise vielen Schülerinnen und Schülern aus der Mittel- und Oberstufe einen wichtigen Einblick in diese schicksalshaften Jahre Deutschlands ermöglicht haben. Eine Ausstellung, die nachwirkt.