Der Obst- und Gartenbauverein Zeil bescherte seinen Mitfahrenden einen Herzschlagmoment.
Bei Bayerns größter Staudengärtnerei Strobler schlugen die Herzen schon höher, als sich die Zeiler Besucher die Wildstauden, Kräuter und Besonderheiten ansahen: Färberlupine, Rasselblume, Perlfarn oder auch japanischer Farn. Es gibt immer ein Teilchen, das noch in den Garten passt. Hier gab es Exquisites.
Mit reicher Beute ging es dann aber an einen Ort, an dem es selbst den versierten Gartlern den Atem verschlug: In der Gundelsheimer Straße haben Jutta und Ralf Romeis neben ihrer Villa, der ehemaligen Gastwirtschaft der Bamberger Bahner, einen Gärtner-Feld-Streifen gepachtet und innerhalb von 20 Jahren zu einem Rosengarten verwandelt, der seinesgleichen sucht.
Hier tauchten die Zeiler ein in einen Farbenrausch. Die Rosen blühen heuer sowieso gut, aber Rambler in Rosa, Orange, Weiß, Rot, Lila, Violett bis in fünf oder sechs Metern Höhe zu sehen, die Bäume über und über bedeckt mit Kaskaden voller Rosenblüten, das ist denn doch ein extraordinäres Vergnügen.
Die englischen Rosen haben es den beiden Ruheständlern angetan. Mehr als 400 Rosenstöcke wuchern hier in dem Garten direkt neben der Kronacher Straße. Ein Traum. Hinzu kommen Tonkunstwerke, die die beiden ebenfalls seit Jahrzehnten privat töpferten, um sich von ihrem Alltag als Real- und Berufsschullehrer zu erholen. So kamen die Zeiler Hobbygärtner auch zu dem Kontakt, denn Zweiter Vorsitzender Jürgen Werner frönt im selben Kurs demselben Hobby, da lernte man sich kennen und schätzen.
Die Zeiler genossen die Gastfreundschaft und fuhren tief beeindruckt, voller Dankbarkeit für dieses Erlebnis in nächster Nachbarschaft, nach Hause.