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Zeiler Nachrichten Amts- und Mitteilungsblatt der Stadt Zeil a Main
Ausgabe 13/2026
Leben in Zeil a.Main
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CSU Frauenunion Ortsverband Zeil a.Main

 

Generationen-Dialog bei der Frauenunion Zeil am Main

Beim Stammtisch der Frauenunion Zeil im Göller Biergarten herrschte wieder einmal reger Austausch. Diesmal rückte das Thema Krisen- und Katastrophenschutz in den Mittelpunkt, angestoßen durch die aktuelle Nachricht, dass Innenminister Dobrindt für Investitionen in diesem Bereich umfangreiche zusätzliche Mittel erhalten hat. Das stieß sofort auf großes Interesse. Beim Treffen von drei Generationen entstand so ein intensiver Austausch über die Möglichkeiten und Notwendigkeiten privater sowie öffentlicher Vorsorge. Angesichts der aktuellen weltweiten Lage wuchs in der Runde schnell die Erkenntnis: Das Sicherheitsbedürfnis ist gestiegen, doch wie man sich im Ernstfall wirklich richtig verhält, ist oft noch unklar.

Zwar ist das Vertrauen in die Einsatzkräfte vor Ort – wie Feuerwehr und THW – groß und man weiß, an wen man sich im Notfall wenden muss, doch die persönliche Eigenverantwortung rückte an diesem Abend in den Mittelpunkt. Die Diskussion machte deutlich: Der offizielle Katastrophenschutzplan des Landkreises bildet zwar das Rückgrat der öffentlichen Sicherheit, doch gerade in den ersten Stunden einer Krise – wenn offizielle Kanäle möglicherweise noch nicht alle Haushalte erreicht haben oder die Kommunikationswege überlastet sind – ist die Eigenverantwortung der Bürger die wichtigste Ergänzung.

Um sich auf solche Situationen vorzubereiten, wurde der „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) als eine der fundiertesten Ressourcen für Privatpersonen hervorgehoben. Die Teilnehmerinnen waren sich einig, dass eine solche strukturierte Vorbereitung die beste Absicherung gegen Ratlosigkeit und Panik ist.

Die Diskussion spannte den Bogen von der staatlichen Ausrüstung bis zur heimischen Vorratshaltung. Es wurde positiv gewürdigt, dass der Bund massiv in moderne Gerätschaften für den Katastrophenschutz investiert, um Feuerwehr und Hilfsorganisationen für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten. Dennoch bleibt die drängende Frage: Ist der Bürger vorbereitet? Die Teilnehmerinnen diskutierten lebhaft, welche Vorsorgemaßnahmen im Alltag greifen sollten. Haben wir genügend Lebensmittel für eine plötzliche Notlage zu Hause? Welche Ausrüstung ist essenziell, wenn ein längerfristiger Stromausfall das öffentliche Leben lahmlegt?

Die drei Generationen am Stammtisch waren sich einig: Es bedarf einer besseren Aufklärung. Man müsse als Bürger wissen, welche Schritte bei Katastrophen zu unternehmen sind, um im Ernstfall nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld schützen zu können. Der Stammtisch der Frauenunion bot hierfür eine wertvolle Plattform, um dieses wichtige Thema aus der Tabuzone zu holen und die Eigenverantwortung der Bevölkerung zu stärken.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte: Den erwähnten Ratgeber des BBK finden Sie unter https://www.bbk.bund.de.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren oder sich aktiv bei der Frauenunion Zeil einbringen möchten, freuen wir uns sehr auf den Austausch mit Ihnen! Für Informationen zu unseren Aktivitäten und Themen steht Ihnen unsere Vorsitzende, Brigitte Pakosch, unter der Telefonnummer 09524 30302324 sehr gerne unverbindlich zur Verfügung.

Simone Will