Die Frauenbund-Vertreterinnen (von links) Uli Steigner und Birgit Herrnleben sowie (von rechts) Brigitte Pakosch hatten die Bamberger Sängerin Laura Mann und ihren Pianisten Oliver Lederer eingeladen. Damit stießen sie bei ihren Gästen auf große Begeisterung. Foto Christa Schlegelmilch
Über 70 Frauen trafen sich voller Erwartung kürzlich im Pfarrsaal in Zeil. Der Frauenbund lud zu seiner Sommerveranstaltung ein, die unter dem Motto stand: „Ein Abend für mich“.
Dazu braucht man nicht viel: ein lauschiger Abend, ein liebevoll gestaltetes Ambiente, ein gutes Essen, ein Gläschen Sekt und Musik, die die Seele berührt.
Für das exquisite Essen sorgten die Frauen des Frauenbundes. Für die Musik wurde in diesem Jahr die Künstlerin Laura Mann engagiert. Sie hat ein Studium in Gesang, Jazz, Tanz und Schauspiel in Kalifornien und Hamburg absolviert. Seit 2019 ist sie auch in Bamberg in verschiedenen Theater- und Gesangsgruppen engagiert.
Sie selbst sagte gleich zu Beginn: „Ich bin eine Frau, stark und unangepasst. Das drücke ich in meinen Liedern aus.“ Und das drückte sie an diesem Abend zusammen mit Oliver Lederer, der sie am Klavier begleitete, auf unnachahmliche Weise aus. Sie erzählte von klugen und unerschrockenen Frauen aus den verschiedensten Bereichen wie Sport, Wissenschaft, Medizin, Kunst, Religion und Politik, die von dem Wunsch geprägt waren, die Welt zu verändern.
Eines haben all diese Frauen gemeinsam: Sie zeigen, dass Mut ansteckend ist. Dass Bildung Türen öffnet. Dass Wandel Zeit braucht, aber immer irgendwo beginnt – manchmal in einem Gedanken, manchmal in einem kleinen Schritt.
Ihr Vermächtnis ist ein Auftrag: die Welt weiter so zu gestalten, dass jede Frau – unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebensweg – die Chance hat, ihre Fähigkeiten einzubringen und ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Denn die Geschichte zeigt: Wenn Frauen ihre Stimme erheben, verändert sich die Welt.