Verbände verbinden.
Am Samstag, den 25. April, trafen sich engagierte Lehrkräfte der Ernst-Göbel-Schule zu einem ganztägigen Erste-Hilfe-Kurs, den Schulgesundheitsfachkraft Anika Weber und Präventionsbeauftragte Aylin Lauterfeld gemeinsam organisiert hatten und der vom Deutschen Roten Kreuz professionell geleitet wurde. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen haben dafür ihren Samstag freiwillig in der Schule verbracht, was zeigt, wie wichtig ihnen die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie die eigene Handlungssicherheit in Notfällen ist. Erste Hilfe im schulischen Alltag ist von großer Bedeutung, denn in vielen Situationen zählt jede Minute und richtiges, souveränes Handeln kann Leben retten. Gut ausgebildete Lehrkräfte erhöhen die Sicherheit aller Lernenden, sie übernehmen Verantwortung und dienen als Vorbild, indem sie in Notlagen Ruhe bewahren und kompetent reagieren. Im Kurs wurde unter anderem die Herzdruckmassage inklusive Beatmung praktisch geübt; außerdem standen das Anlegen von Verbänden, das Versorgen typischer Schulverletzungen sowie das richtige Reagieren bei akuten Situationen wie Krampfanfällen oder Asthmaanfällen auf dem Programm.
Der Kurs machte deutlich, dass Wissen und praktische Fertigkeiten regelmäßig aufgefrischt werden müssen, denn nur so bleibt die Qualität der Hilfeleistung erhalten.
Die Teilnehmenden arbeiteten engagiert und mit Herzblut, übten realitätsnah und hatten beim Verbändeanlegen auch sichtbar Spaß (siehe Foto). In der Mittagspause stärkten sich alle an einem liebevoll zusammengestellten Buffet, zu dem jede und jeder etwas beigesteuert hatte, ein schönes Zeichen der Kollegialität.
Ein besonderer Dank gilt Adrian Knecht vom Deutschen Roten Kreuz für sein Engagement und dafür, dass er einen Kurs extra für das Lehrerkollegium angeboten hat. Des Weiteren danken die Organisatorinnen allen Lehrkräften, die ihre Freizeit investiert haben, um die Sicherheit der gesamten Schulgemeinschaft zu stärken. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass wesentlich mehr Lehrkräfte an dem Kurs teilnehmen wollten, als Plätze zur Verfügung standen. Dies zeigt, wie hoch das Verantwortungsbewusstsein im Kollegium der Ernst-Göbel-Schule ist und dass die Erste Hilfe als überaus wichtig eingestuft wird.
Da es wünschenswert ist, dass möglichst viele Menschen Erste Hilfe erlernen, um in Notfällen richtig reagieren zu können, bildet die Ernst-Göbel-Schule auch regelmäßig Schülerinnen und Schüler in Erster Hilfe aus, so wird jährlich im 7. Jahrgang eine Doppelstunde Wiederbelebung unterrichtet und auch die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter werden regelmäßig geschult, sodass Erste-Hilfe-Kompetenzen in der gesamten Schulgemeinschaft verankert werden.