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Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth
Ausgabe 12/2026
Gemeinde Marloffstein
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Aus den Sitzungen

Vollausbau des asphaltierten Sandäckerwegs bei Schneckenhof

Der asphaltierte Sandäckerweg bei Schneckenhof befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Bei einer Begutachtung wurden erhebliche Schäden festgestellt, darunter großflächige Setzungen, zahlreiche Schlaglöcher, Ausbrüche im Asphaltbelag sowie teilweise Verschiebungen der Asphaltdecke. Dadurch ist die Verkehrssicherheit des Weges beeinträchtigt. Insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge besteht eine erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr.

Vor diesem Hintergrund wurde eine grundlegende Sanierung im Vollausbau geprüft. Vorgesehen war, den bestehenden Weg vollständig zurückzubauen und neu aufzubauen. Geplant waren der Rückbau der beschädigten Asphaltdecke, die Erneuerung beziehungsweise Herstellung eines tragfähigen Unterbaus, der Neubau mit Asphalttragschicht und Asphaltdeckschicht sowie die Wiederherstellung der notwendigen Entwässerung.

Die vorläufig geschätzten Kosten für die Maßnahme beliefen sich auf 289.127,41 Euro.

Der Gemeinderat hat sich mit dem vorgeschlagenen Vollausbau des Sandäckerwegs bei Schneckenhof befasst und den Beschlussvorschlag einstimmig abgelehnt.

Teil-Sanierung der asphaltierten Verbindungsstraße zwischen Adlitz und Atzelsberg (Märchenweiher)

Die bestehende asphaltierte Verbindungsstraße zwischen Adlitz und Atzelsberg im Bereich Märchenweiher befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Bei der Begutachtung der Fahrbahn wurden erhebliche Schäden festgestellt. Dazu zählen insbesondere großflächige Setzungen, zahlreiche Schlaglöcher, Ausbrüche im Asphaltbelag sowie teilweise Verschiebungen der Asphaltdecke. Dadurch ist die Verkehrssicherheit deutlich beeinträchtigt. Vor allem für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge besteht eine erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr.

Um die Schäden zu beheben, ist eine Teil-Sanierung der bestehenden Verbindungsstraße vorgesehen. Die Maßnahme umfasst insbesondere den Rückbau der beschädigten Asphaltdecke, die Erneuerung beziehungsweise Herstellung eines tragfähigen Unterbaus, den Neubau mit Asphalttragschicht und Asphaltdeckschicht sowie die Wiederherstellung der erforderlichen Entwässerung.

Die vorläufig geschätzten Kosten für die Durchführung der Maßnahme belaufen sich auf 23.955,07 Euro.

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Verbindungsstraße zwischen Adlitz und Atzelsberg im Bereich Märchenweiher teilweise zu sanieren. Die Verwaltung wurde beauftragt, die weiteren Planungsschritte einzuleiten und die Finanzierung sicherzustellen. Außerdem sollen die Planungen dem Gemeinderat vor der Auftragsvergabe nochmals zur weiteren Beratung vorgelegt werden.

Information zum Sachstand; Änderung der Betriebserlaubnis vom Kinderhaus Pfiffikus ab 01.01.2027; Umnutzung des Intensivraums vom Kindergarten für die Einrichtung einer Kleingruppe für die Krippe

Der Gemeinderat Marloffstein hat in seiner Sitzung am 26.03.2026 beschlossen, bei der zuständigen Kindertagesstättenaufsicht einen Antrag auf Umnutzung des Intensivraums im Kindergarten zu stellen. Hintergrund sind die sinkenden Geburten- und Kinderzahlen sowie der damit verbundene Personalbedarf. Ziel ist es, künftig eine Kleingruppe von Krippenkindern im Intensivraum betreuen zu können, sodass die Betreuung von Krippen- und Kindergartenkindern auf einer Ebene möglich wird.

Im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung mit Vertretern des Landratsamts, der Gemeinde, des Gemeinderats, der Kinderhausleitung und der Verwaltung wurde der Gemeinde eine Änderung der Betriebserlaubnis grundsätzlich in Aussicht gestellt. Voraussetzung hierfür sind jedoch noch einzelne bauliche Anpassungen, insbesondere im Sanitärbereich und an der Treppe zum Dachgeschoss, um die Anforderungen an die Kindersicherheit zu erfüllen. Die notwendigen Maßnahmen werden derzeit geprüft und die Kosten ermittelt.

Darüber hinaus sind auch Anpassungen an der pädagogischen Konzeption und am Schutzkonzept des Kinderhauses erforderlich.

Die Änderung der Betriebserlaubnis ist zunächst befristet für zwei Jahre vorgesehen. Geplant sind in dieser Zeit 5 Krippenplätze im Intensivraum im Erdgeschoss. Die 54 Kindergartenplätze bleiben unverändert bestehen.

Abhängig von der weiteren Entwicklung der Geburten- und Kinderzahlen wird zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu beraten sein, ob diese befristete Änderung weiterhin notwendig ist.

Förderrichtlinie Klimaschutz - Aktualisierung der Richtlinie und Budget

Die Förderrichtlinie Klimaschutz der Gemeinde Marloffstein wird einmal jährlich durch die Stabsstelle Umwelt/Klima/Energie überprüft. Im Rahmen der aktuellen Evaluierung wurde empfohlen, das bestehende Förderprogramm fortzuführen. Die bisherigen Fördergegenstände und Fördersummen sollen unverändert beibehalten werden. Auch das Gesamtförderbudget für das Jahr 2026 soll in gleicher Höhe wie im Vorjahr eingeplant werden. Soweit verfahrenstechnische Anpassungen erforderlich sind, werden diese in der Richtlinie für 2026 ergänzt.

Der Gemeinderat hat beschlossen, das Förderprogramm im Rahmen der aktualisierten Förderrichtlinie Klimaschutz fortzuführen. Die Stabsstelle Umwelt/Klima/Energie wurde mit der Umsetzung beauftragt. Für das Jahr 2026 werden hierfür Haushaltsmittel in Höhe von 10.000 Euro bereitgestellt.

Genehmigung von Plänen für Entwässerungsgraben nördlich Ringstraße

Im Norden der Gemeinde Marloffstein kommt es bei Starkregenereignissen zu Oberflächenabfluss, der dem natürlichen Gefälle folgt und in Richtung der Bebauung nördlich der Ringstraße fließt. Um die dortigen Grundstücke und Gebäude künftig besser vor Hangwasser aus dem Außeneinzugsgebiet zu schützen, soll nördlich der Ringstraße ein Abfanggraben hergestellt werden.

Geplant ist ein offener Erdgraben, der das anfallende Wasser aufnimmt und anschließend nach Westen in die Tongrube ableitet. Für die Bemessung des Grabens liegen bereits hydraulische Nachweise aus dem Hochwasserschutzkonzept aus dem Jahr 2010 vor. Auf Grundlage eines früheren Gemeinderatsbeschlusses wurde die Planung an das Ingenieurbüro Gaul vergeben; die erarbeiteten Pläne liegen inzwischen vor.

Der Gemeinderat hat die vorgelegten Planunterlagen beraten und grundsätzlich gebilligt. Gleichzeitig wurden noch Änderungen vorgeschlagen. So sollen nördlich des Grabens keine Saalweiden vorgesehen werden. Ebenso soll auf Wasserbausteine verzichtet werden. Obstbäume sollen ausschließlich südlich des Grabens gepflanzt werden.