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Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Theres
Ausgabe 2/2026
Gemeinde Gädheim (Bekanntmachungen)
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Gemeinde Gädheim (Bekanntmachungen)

Der Steinkauz ist in Bayern vom Aussterben bedroht. In Deutschland steht er mit einem Bestand von etwa 6.000 Paaren auf der Roten Liste und gilt als stark gefährdet. Er steht wie kein anderer Vogel für den Lebensraum Streuobstwiese.

Die Gründe für die Seltenheit des Steinkauzes sind vielfältig. Die Hauptursache für die Gefährdung ist der Lebensraumverlust. Besonders die Ausräumung der Landschaft stellt den Steinkauz vor ein Problem. Der Steinkauz benötigt Baumhöhlen als Nistplätze und geeignete Tagesverstecke. Die Beute des Steinkauzes lebt in Feldrainen, Wegsäumen und Hecken. Solche Lebensraumstrukturen sind vielerorts selten geworden. Die Zerschneidung der Landschaft durch Straßen und Siedlungen ist ein weiteres Problem.

Mit speziellen Nistkästen wird dem Steinkauz in seinem Verbreitungsgebiet geholfen. Auch die Anlage von Hecken, breiten Feldsäumen und Bracheinseln ist hilfreich. Ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung dieser seltenen Vogelart ist der Erhalt der Streuobstwiesen.

Auf Grund dieses Wissens und ihrer Jagd- und Falknerausbildung, wollte Ute Krämer etwas für diese gefährdete Art tun, die in der Gädheimer Flur gesichtet wurde. Die naturnahe Gädheimer Obstbaumanlage bot sich hierfür an. Peter Heuberger und ein Jagdkollege unterstützten tatkräftig und machten es so möglich dort Nisthilfen anzubringen.

Es braucht Menschen, die etwas für die Natur und ihre Lebewesen tun, ihre Lebensgrundlagen fördern und bewahren.

Herzlichen Dank hierfür!