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Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Theres
Ausgabe 6/2026
Bekanntmachungsteil allg. (am Anfang)
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Bekanntmachungsteil allg. (am Anfang)

Bürgermeisterin Lang der Gemeinde Wonfurt, Bürgermeister Kraus der Gemeinde Gädheim und Bürgermeister Schneider der Gemeinde Theres

Am 13.06.2026 fand in Untersteinbach der alljährliche "Siebener Tag" statt. Das Feldgeschworenenwesen ist das älteste immer noch aktive kommunale Ehrenamt in Bayern.

Der Grenzstein ist mehr als nur ein Stück Naturstein – er ist das sichtbare Zeichen für Eigentum, Ordnung und den nachbarschaftlichen Frieden. Um den Erhalt und die exakte Lage dieser Zeichen kümmert sich in unserer Gemeinde seit Jahrhunderten eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die eine ganz besondere Tradition hochhält: die Feldgeschworenen, bei uns liebevoll auch die „Siebener“ genannt. Ein zentrales Element dieses Amtes ist das sogenannte „Siebener Geheimnis“. Dieses Wissen um geheime Zeichen unter den Grenzsteinen wird von Generation zu Generation weitergegeben und zeitlebens bewahrt. Dafür legen die Feldgeschworenen einen Eid auf Lebenszeit ab.

Dieses besondere Engagement verdient unseren höchsten Respekt und unsere tiefe Anerkennung.

Für ihre 25-jährige Tätigkeit als Feldgeschworene sprechen wir Roland Werner, Edgar Wagenhäuser und Matthias Thein aus Steinsfeld und Hilmar Krug und Markus Lenhart aus Horhausen unsere herzlichsten Glückwünsche aus. Für die 60-jährige Tätigkeit wurde Krug Edgar aus Horhausen geehrt. Neben dem Dank der Gemeinden erhielten sie hierfür auch die Ehrenurkunde des Bayerischen Staatsministers.

Ebenso erfreulich wie der Dank an die langjährigen Hüter der Grenzen ist der Blick in die Zukunft. Wir freuen uns sehr, dass sich auch heute noch engagierte Bürgerinnen und Bürger finden, die bereit sind, diese verantwortungsvolle und traditionsreiche Aufgabe zu übernehmen. Wir gratulieren den neu vereidigten Feldgeschworenen Bernhard Faust und Gerhard Riedlmeier aus Horhausen, sowie Georg Gräf und Thomas Korn aus Ottendorf, zur Aufnahme in dieses historische Amt und danken ihnen für ihre Bereitschaft, sich in den Dienst der Gemeinde und für den Grenzfrieden zu stellen.

Wir danken allen Feldgeschworenen für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle unserer Gemeinden und wünschen ihnen für ihre zukünftige Arbeit stets eine ruhige Hand und das nötige Augenmaß.