Geehrt wurden von der Gemeinde Theres die Unterthereser Sportschützen (links) sowie (von rechts) Aron Marpoder und Lydia Klein. Bürgermeister Matthias Schneider (Dritter von rechts) überreichte dem Schützenverein als Anerkennung einen Scheck über 550 Euro sowie Aron Marpoder und Lydia Klein Präsente mit Gutscheinen.
Bei der Sportlerehrung standen am 25.05.2026 zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt, die mit besonderen Leistungen im Sport, in der Musik und im Ehrenamt auf sich aufmerksam gemacht hatten. Bürgermeister Matthias Schneider würdigte die Erfolge und den Einsatz der Geehrten und betonte die große Bedeutung von Vereinen, Ehrenamt und Gemeinschaft für das Leben in der Gemeinde.
Im Bereich des Schießsports wurden mehrere Mitglieder des Schützenvereins Hubertus Untertheres ausgezeichnet. Der Verein glänzte sowohl mit Einzelmeisterschaften von Angela Seuß, Lieselotte Mayer, Wolfgang Schad, Wolfgang Seuß, Wiltrud Ender und Rudolf Ender auf unterfränkischer und bayerischer Ebene. Roswitha Schad konnte erreichte sogar bei der Deutschen Meisterschaft einen beachtlichen 20. Platz.
Auch die Mannschaft des Schützenvereins wurde geehrt. Das Team sicherte sich im Bereich Luftpistole Freihand den Meistertitel im Rundenwettkampf. Zur erfolgreichen Mannschaft gehören Wiltrud Ender, Rudolf Ender, Armin Werner, Manfred Zimmer und Sabine Ziegler.
Eine besondere Ehrung erhielt zudem Aron Marpoder aus Obertheres. Der 17-jährige Musiker legte im August 2025 das Musiker-Leistungsabzeichen D3 in Gold des Nordbayerischen Musikbundes ab. Dabei handelt es sich um die höchste instrumentale Prüfung des Verbandes.
Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement wurde außerdem Lydia Klein aus Obertheres ausgezeichnet. Seit 1996 engagiert sie sich in der katholischen Bücherei im Pfarrhaus Obertheres. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Auswahl und Bestellung der Bücher, organisatorische Arbeiten, die Betreuung der Leserinnen und Leser sowie Führungen von Schulklassen. Bürgermeister Schneider betonte, dass eine Bücherei weit mehr sei als nur ein Raum voller Bücher. Sie sei ein Ort der Bildung, der Begegnung und der Freude am Lesen.