Am 27.01.2026 war der 10er Jahrgang der Oberzent-Schule bei Point-Alpha, einem der bedeutendsten Beobachtungsstützpunkte an der innerdeutschen Grenze während des Kalten Krieges. Die heutige Gedenkstätte ist ein eindrucksvolles Mahnmal, das an die Teilung Deutschlands, die Konfrontation zwischen NATO und Warschauer Pakt sowie an die Überwindung der Grenze erinnert. Den Schülern wurde in mehreren Gruppen, mit verschiedenen Leitern das Gelände gezeigt und dessen Geschichte erklärt. So galt der gewählte Standort in der Rhön als die direkte Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Damit war er einer der wahrscheinlichsten Angriffskorridore eines möglichen Vorstoßes des Warschauer Paktes in Richtung Westen. Dementsprechend war das Gelände militärisch gesichert. Ab 1961 nutzte die US-Armee Point-Alpha als Beobachtungsstützpunkt, welcher darauf ausgelegt war, Truppenbewegungen der DDR-Grenztruppen und sowjetischer Einheiten zu überwachen. Die direkte Sichtverbindung zwischen amerikanischen Soldaten und DDR-Grenztruppen machte die Spannung des Kalten Krieges hier besonders greifbar. Mit dem Fall der Berliner Mauer am 09.11.1989 und der deutschen Wiedervereinigung 1990 verlor Point-Alpha seine militärische Funktion. Stattdessen entstand eine Gedenk- und Bildungsstätte. Heute steht Point-Alpha für die Überwindung der deutschen Teilung, die Bedeutung von Demokratie und Freiheit und die Gefahren militärischer Eskalation. Nach der Führung durften sich die Schüler selbstständig das Museum ansehen. Zum Schluss hatten sie die Möglichkeit mit Zeitzeugen aus Ost- und Westdeutschland zu sprechen. Für die Schüler war es ein spannender Ausflug, der die deutsche Geschichte durch direktes Erleben viel näher gebracht hat.
„Am 27.01.2026 war der 10er Jahrgang der Oberzent-Schule am Point-Alpha, einem Stützpunkt der ehemaligen deutschen Mauer. Den Schülern wurde in mehreren Gruppen, mit verschiedenen Leitern das Gelände gezeigt und auch dessen Geschichte. Anschließend durften sich die Schüler selbständig oder mit Führer das eingebaute Museum ansehen. Zum Schluss haben sie mit Zeitzeugen gesprochen, aus jeweils Ost und West die auch ihre Geschichte erzählt haben. Laut den Schülern war der Ausflug. Die Dinge, die sie erfahren haben, waren spannend und nochmal anders als im Gl-Unterricht.“ Elisa Onodje