Die Afrikanische Schweinepest hat dafür gesorgt, dass seit zwei Jahren ein Schutzzaun Teile des Odenwaldkreises voneinander trennt. Erste Erfahrungen mit dem Schutzzaun sorgen nun für Anpassungen.
Leider ist im Bereich von Beerfelden festzustellen, dass Radfahrer und Fußgänger oftmals die Schutzzäune nicht wieder hinter sich schließen und somit die Gefahr besteht, dass Wildschweine durch die geöffneten Stellen gelangen können. Insgesamt befinden sich um Beerfelden sechs Tore, welche nun umgestaltet werden.
An den Zufahrten im Feld gegenüber des Parkplatzes Waldseebad und gegenüber der Ortseinfahrt Beerfelden, werden nun Viehgitter auf der Fahrbahn installiert und die Tore entfernt. Die Zufahrt ins Feld gegenüber des Parkplatzes Schlinggrund muss aus Gründen der Verkehrssicherheit für den Fahrzeugverkehr geschlossen werden. Durch ein Tor sollen Fußgänger den Zugang aber weiterhin nutzen können. Landwirtschaftliche Fahrzeuge können mittels der nahegelegenen Unterführung die Straße queren.
Neue Viehgitter wie hier am Wolfsbuckel machen die schweren Tore obsolet.
Die Stadt Oberzent, der Odenwaldkreis und das Hessische Landwirtschaftsministerium appellieren an die Bevölkerung, weiterhin bei den Schutzmaßnahmen nicht nachlässig zu sein. Bereits ein infiziertes Tier kann immense Schäden in landwirtschaftlichen Betrieben anrichten. Es ist daher wichtig, dass die Zäune zu jeder Zeit geschlossen sind, auch wenn dies mit Aufwand für Spaziergänger und Verkehrsteilnehmer verbunden ist.