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mossautal aktuell
Ausgabe 15/2026
Aus unserer Gemeinde
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Kirchenforschertag voller Entdeckungen in Güttersbach

Neugierig wird das Außengelände der Kirche entdeckt

Aufmerksam verfolgten die Kinder, wie aus Frau Mai Pfarrerin Mai wird

alle Kinder waren von der Orgel begeistert

Neugierig, aufmerksam und mit offenen Sinnen machten sich die Klassen 2a und 2b sowie die Religionskinder der Klassen 3 und 4 am 26. März 2026 auf den Weg nach Güttersbach. Ziel war die Quellkirche - und ein besonderer Projekttag: der Kirchenforschertag.

Begleitet von ihren Lehrkräften Britta Hörr, Michelle Nersatt und Julia Manlik sowie der FSJ-Kraft Emma Kaluza wurde die Kirche an diesem Tag nicht einfach nur besucht, sondern von innen und außen erforscht. Schon beim Betreten wurde es leise - und genau hier begann die Entdeckungsreise: Wie fühlt sich dieser Raum an? Was kann man sehen, hören und vielleicht sogar spüren?

In kleinen Gruppen gingen die Kinder auf Spurensuche - rund um die Kirche und im Kirchenraum selbst. Sie untersuchten die Lage der Kirche, fühlten die Mauern, entdeckten Türen, Fenster und besondere Details. Drinnen betrachteten sie den Altar, das große Taufbecken und suchten sich ihren eigenen Lieblingsplatz. Dabei konnten sie die Kirche unbefangen und mit großer Neugier erkunden.

Ein besonderes Highlight war die über 300 Jahre alte Orgel, die die Kinder sogar selbst ausprobieren durften. Ebenso beeindruckend war der Blick von der Kanzel, den viele Kinder sonst nie erleben. Dabei wurde schnell deutlich: Kirche ist nicht nur ein stiller Ort, sondern voller Klänge, Perspektiven und Entdeckungen.

Unterstützt wurden die jungen Forscherinnen und Forscher von Herrn Gelbhaar, der das Projekt als Experte begleitete. Mit viel Geduld erklärte er Besonderheiten des Kirchenraums und lenkte den Blick der Kinder immer wieder auf spannende Details.

Auch Pfarrerin Frau Mai nahm sich Zeit für die vielen Fragen der Kinder. Anschaulich und kindgerecht erklärte sie die Bedeutung verschiedener Elemente. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte dabei das sogenannte „Beffchen" - ein Begriff, der nicht nur für die Kinder, sondern auch für einige Lehrkräfte neu war.

Für eine angenehme Pause sorgte Herr Schwinn, der es ermöglichte, dass das Dorfgemeinschaftshaus sowohl zum gemeinsamen Frühstück als auch zum Aufwärmen genutzt werden konnte - ein Angebot, das von allen dankbar angenommen wurde.

Nach so vielen Eindrücken machten sich die Kinder schließlich wieder auf den Rückweg zur Schule.

Der Kirchenforschertag, welcher von Frau Hörr geplant wurde, zeigte eindrucksvoll: Kirche ist mehr als ein Gebäude. Sie ist ein Ort voller Geschichten, Zeichen und Gemeinschaft - und ein Raum, den man mit Neugier und offenen Augen ganz neu entdecken kann.

Stimmen der Kinder:

Hannah (2a): „Ich fand toll, dass Frau Mai und Herr Gelbhaar uns alle Fragen beantwortet haben."

Belinda und Maris (2b): „Es war toll, dass ich in der Kanzel stehen durfte."

Lenn (2a), Maila W.(2b) und viele andere: „Mein Highlight war, dass wir Orgel spielen durften."

Bericht: Britta Hörr