Die beiden ersten Klassen erhielte einen Einblick in die Vorläufer der heutigen Filmtechnik.
Mit Stativen und iPads drehten die Kinder der Jahrgangsstufe 2 kleine Videos.
Die Drittklässler fertigten Videos mit der „Stopmotion“-Technik an.
Die vierte Klasse bewertete Kurzfilme und präsentierte sie der Schule.
Am 16. April besuchten vier Expertinnen und Experten des Deutschen Filminstituts die Grundschule Mossautal. In jeder Jahrgangsstufe gab es einen Workshop zum Thema Medien, der spannende Experimente und Aufgaben enthielt. Ulrike Melsbach präsentierte den beiden ersten Klassen optische Spielzeuge, die den Kindern veranschaulichten, wie sich Filmtechnik vor 200 Jahren langsam entwickelte. Folgende Geräte hatte Frau Melsbach mitgebracht: Wunderscheibe (Thaumatrop), Lebensrad (Phenakistiskop), Wundertrommel (Zoetrop), optische Kreisel und Daumenkinos. Alles wurde ausgiebig getestet und am Ende durfte jedes Kind ein eigenes Daumenkino, einen Kreisel und Drehscheiben erstellen. In Jahrgangsstufe 2 stellte Florian Höhr die "Pixilation"-Technik vor. Dabei durften die Kinder mit von zu Hause mitgebrachten Kuscheltieren und Zaubersachen durch das Schulhaus gehen und einen eigenen Film erstellen. Dafür wurden nach dem "Stopmotion"-Prinzip Serien einzelner Fotos erstellt, bei denen minimale Veränderungen von Bild zu Bild ein unterhaltsames Video ergaben. Die Kinder fertigten lustige und kreative Videos an, die zum Schluss zu einem einzelnen langen Video zusammengeschnitten wurden. Die Drittklässler erhielten von Paul Skupin eine Einführung, um mit dem "Legetrick"-Verfahren einen Kurzfilm aufzunehmen. In ihrem Klassenraum wählten die Kinder Formen, die sie stückweise bewegten, um kurze Geschichten darzustellen. Auch hier wurden alle Ideen der Kinder am Ende zu einem großen Video zusammengefügt. Manuel Föhl leitete in der vierten Klasse das Kuratieren von Filmen an. Die Schülerinnen und Schüler wählten am Schluss drei Kurzfilme aus, die sie am Ende des Tages den anderen Klassen mit Plakaten vorzustellen. Für den Abschluss trafen sich alle Jahrgangsstufen in der Aula und jede Klasse präsentierte ihre Arbeitsergebnisse. Beim Betrachten der Kurzfilme und der optischen Spielzeuge wurde viel gelacht und gestaunt und man konnte spüren, mit wie viel Freude und Neugier an diesem Tag gelernt wurde. Einen großen Dank an die Expertinnen, Experten und an das Deutsche Filminstitut für diese Veranstaltung, die auf kurzweilige und anschauliche Art die Förderung und Weiterentwicklung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler angeregt hat.