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Erbach-Michelstadt aktuell
Ausgabe 1/2024
Berichte (Erbach-Michelstadt)
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Jahreshauptversammlung Frw. Feuerwehr Schönnen

Neben den Neuwahlen des Vorstandes und der Wehrführung standen bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schönnen (6.1.) u.a. auch Aussprachen zum Neubau eines Feuerwehrhauses, der Ersatzbeschaffung von Einsatzfahrzeugen und die Förderung der Mini- und Jugendfeuerwehr an. Nach kurzer Begrüßung gab Wehrführer und 1. Vorsitzende Andreas IHRIG einen ausführlichen Bericht zu den Aktivitäten der Wehr. Mit 20 Aktiven sei die Einsatzabteilung gut aufgestellt. Im Übungsbetrieb und bei den Schulungen zeigte die Mannschaft großes Engagement und Interesse. Bei über 20 Übungen, wie auch in den echten Einsätzen, bewährte sich die Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr aus Ebersberg. Drei Brände, darunter ein Brand in einem Sägewerk, ferner drei Verkehrsunfälle und andere technische Hilfeleistungen hatten die Aktiven zu bewältigen. Dabei zeigte sich die Stärke beider Wehren, die in Erbach-Süd die ersten Maßnahmen führen und die Kameraden des Hauptstützpunktes in Erbach entlasten. Allerdings besteht bei der Wehr aus Schönnen derzeit Bedarf in der Ausbildung von Atemschutzträgern. Hier soll nach Gesundheitscheck und Training eine Verbesserung erzielt werden. Hinsichtlich Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit ist ebenfalls eine Optimierung notwendig, denn bei einer technischen Überprüfung des Geräthauses in Schönnen hat sich gezeigt, dass die Räumlichkeiten nicht mehr den technischen Vorgaben entsprechen. Auch wäre ein wasserführendes Löschfahrzeug als Ersatzbeschaffung für das 24 Jahre alte Tragspritzenfahrzeug erforderlich. Wie Ihrig weiter mitteilte, wird bei der Mini- und Jugendfeuerwehr ebenfalls fleißig geübt. Der Feuerwehrnachwuchs (insgesamt 13 Kinder und Jugendliche) aus Ebersberg und Schönnen ist mit viel Engagement bei der Sache. Außer der feuerwehrspezifischen Ausbildung kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Dies wurde auch von den Ausbildern und Gruppenleitern bestätigt. Die Alters- und Ehrenabteilung (8 Mitglieder) pflegt bei regelmäßigen Treffen, Ausflügen und Besichtigungen die Kameradschaft. Dazu fördern und unterstützen 60 passive Mitglieder die örtliche Feuerwehr. Positiv wird gesehen, dass dem Grundstückserwerb für ein neues Feuerwehrhaus nur noch von den städtischen Gremien zugestimmt werden muss. Bei zeitnaher Zustimmung könnten dann die Planungen noch 2024 angegangen werden. Mit der Feuerwache Erbach-Süd sollen dann beide Wehren einen neuen, gemeinsamen und zeitgemäßen Stützpunkt bekommen. Wehrführung und Einsatzabteilung hoffen auf eine Fertigstellung bis Ende 2026. Nach den Berichten der Mini- und Jugendfeuerwehr, des Rechners, des Schriftführers und der Kassenprüfer standen Neuwahlen des Vorstandes an. Andreas Ihrig teilte mit, dass er für die Wahl nicht mehr zur Verfügung stehe und es sein Wunsch sei, dass jüngere Kameraden in die Führungsspitze aufsteigen. Bei seinen bisherigen Mitstreitern, aber auch bei seiner Frau Bianca, bedankte er sich herzlich für die stets große Unterstützung und den Rückhalt. Neu gewählt wurden: Sven Grenz (Wehrführer/1. Vorsitzende), Andreas Walther (Stellv. Wehrführer/2. Vorsitzende). Beide führen diese Posten gemäß Satzung in Personalunion aus. Hinzu kommen Patrick Pfister (ebenfalls Stellv. Wehrführer), Frank Kielholz (Rechner), Daniel Hawlitzki (Schriftführer) und Alexander Arwenius, Marco Heckmann, Martin Ripper, Chris Schulz und Andreas Thulke (alle Beisitzer). In abschließenden Grußworten bedankten sich Bürgermeister Dr. Traub und Stadtbrandinspektor Rene Bartmann bei Andreas Ihrig für seine fast 25-jährige Tätigkeit im Amt des Wehrführers und 1. Vorsitzenden. Auch gab es Glückwünsche an den neu gewählten Gesamtvorstand. Bürgermeister und Stadtbrandinspektor lobten besonders die ehrenamtliche Tätigkeit der Einsatzkräfte, die mit viel Begeisterung bei der Sache seien und zum Schutz der Bevölkerung einen wertvollen Beitrag leisten. Einer zügigen Umsetzung des Feuerwehrhaus-Neubaus, aber auch der Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen und technischem Gerät stehen beide optimistisch gegenüber./LW