Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene erkranken an Depressionen. In dem Vortrag stellt Dr. Stefan Ries die neurobiologischen Aspekte und die adäquaten medikamentösen Behandlungen dar. Theresa Nußbauer-Tietz informiert über Therapiemöglichkeiten aus psychotherapeutischer Sicht. Im Anschluss werden Fragen zum Thema beantwortet. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, doch vor allem an Eltern, Erziehungsberechtigte und andere Personen aus dem Umfeld der Erkrankten. Es besteht bereits eine Selbsthilfegruppe, die Betroffenen und Angehörigen Unterstützung, Austausch und Ansprache bietet.
In dieser neu gegründeten DRK-Selbsthilfegruppe treffen sich ab Juli regelmäßig Eltern von depressiven Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, um Ängste und Herausforderungen miteinander zu teilen. Es geht nicht um perfekte Antworten, sondern um den offenen Austausch über die Depression, deren Auswirkungen auf das Kind, die Familie und das eigene Leben. Zudem werden professionelle Hilfsangebote, Therapiemöglichkeiten und Strategien zur Bewältigung des Alltags thematisiert.
Die monatlichen Treffen finden jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:00 – 20:30 Uhr im DRK-Selbsthilfezentrum Erbach, Bahnstraße 43 (Eingang Alte Poststraße) statt. Das erste Mal trifft sich die Gruppe am Dienstag, den 14. Juli.
Sowohl der Besuch der Auftaktveranstaltung als auch der Selbsthilfegruppe ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnahme und Redebeiträge sind freiwillig. Die Inhalte der Treffen werden streng vertraulich behandelt.
Der informierende Fachvortrag startet am Mittwoch, dem 10. Juni, um 19:00 Uhr im DRK-Lehrsaal an der Bahnstraße 43 in Erbach. Infos bei Friedel Weyrauch unter der E-Mail: selbsthilfe@drk-odenwaldkreis.de oder Tel. 06062 607601.