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Erbach-Michelstadt aktuell
Ausgabe 25/2026
Berichte (Erbach-Michelstadt)
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Berichte

Ömer Ari und der VfL spielen auch im kommenden Jahr in der A-Liga Odenwald

Es dürften an die 300 Zuschauer gewesen sein, die das Endspiel um den Aufstiegsrelegationsplatz in der A-Liga zwischen dem SV Hummetroth 1b (2.) und dem VfL Michelstadt (3.) am letzten Spieltag sehen wollten. Keiner der Besucher wird seinen Besuch bereut haben, denn die Kontrahenten lieferten sich ein an Spannung kaum zu überbietendes Spektakel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte. Am Ende setzten sich die favorisierten Gastgeber durch, die mit 6 Spielern aus dem Hessenligakader begannen.

So war der Tabellenzweite zunächst die leicht feldüberlegene Mannschaft und es dauerte eine Weile, bis der VfL den Respekt vor den Hummetröther Einzelkönnern abgelegt hatte. Verdientermaßen geriet man aber in der 20. Minute mit 0:1 in Rückstand. In der Folgezeit entwickelte sich ein Abnutzungskampf, in dem beide Defensivreihen gut standen, ehe es kurz vor dem Halbzeitpfiff turbulent wurde: Zunächst stellte der SVH auf 0:2, ehe Christopher Hörr einen von Ömer Ari getretenen Freistoß zum 1:2-Anschlusstreffer abfälschte und Hoffnungen auf den Turnaround weckte.

Nach dem Seitenwechsel hatte der SVH seine beste Phase und kontrollierte die Partie, verpasste es aber, die Führung auszubauen. Stattdessen erzielte Jason Wins in der 59. Minute das 2:2 und läutete eine an Dramatik kaum zu überbietende Schlusshalbestunde ein. In dieser schien der SVH durch einen Doppelschlag binnen zwei Minuten in der 65. und 67. Minute mit dem 4:2 für die Vorentscheidung gesorgt zu haben, doch nie aufgebende Michelstädter kämpften sich zurück und kamen durch ein Eigentor (75.) und einen Kopfball von Luca Adrian zum 4:4-Ausgleich.

In der Schlussphase agierten beide Teams mit offenem Visier, wobei der VfL mehr riskierte und dafür mit dem 4:5 in der 85. Minute bestraft wurde. Genickbruch? - Fehlanzeige! Die Mannen von Ali Sadik gaben nicht auf, waren konditionell überlegen und setzten alles auf eine Karte, wurden aber nicht mehr belohnt. Mehr als 2 Aluminiumtreffer sprangen nach 99 Minuten Werbung für den Amateursport durch die beiden offensivstärksten Teams der A-Liga nicht heraus.

Während man dem SV Hummetroth 1b für die anstehenden Relegationsspiele alles Gute wünschen kann, trauert der VfL im zweiten Jahr in Folge einem knapp verpassten Aufstieg hinterher.