Kevin Kiehl (Erbach) kann Fabian Willsch (Hünstetten) auf dem Weg zum einzigen Punkt der Gegner nicht aufhalten
Die zweite Garnitur des Bundesligisten Hünstetten Storm erwies sich für die Grasshoppers als laues Lüftchen. Per 24:1-Mercy-Rule machten die Erbacher kurzen Prozess mit dem Gegner aus dem Taunus, die aufgrund einer Bundesliga-Begegnung ihr Heimspiel kurzerhand nach Erbach verlegen mussten.
Luis Freitag erhielt für die Grasshoppers den Ball als Starting Pitcher, sein Pendant bei den Storm hieß Thimo Meyer. Die Gäste mussten die Begegnung personell stark ersatzgeschwächt antreten und konnten lediglich acht Spieler aufbieten.
Die Grasshoppers, die sich seit Wochen in bestechender Form präsentieren, nutzten diese Schwäche von Beginn an eiskalt aus. Bereits im ersten Inning setzte die Offensive die Defensive der Storm mit etlichen Basehits unter Dauerdruck. Geduldig erarbeitete Walks, harte Hits und mehrere Feldspielfehler der Gäste reihten sich aneinander und sorgten für ein wahres Offensivfeuerwerk. Einige Errors auf Seiten der Storm sorgten dafür, dass im 1. Inning elf Runs über die Home Plate gebracht und früh die Weichen auf Sieg gestellt wurden.
Im zweiten Inning schlichen sich bei den Grasshoppers zwar einige Unkonzentriertheiten ein, wodurch das Angriffsspiel nicht ganz die Durchschlagskraft des ersten Durchgangs erreichte. Dennoch erhöhte Erbach den Spielstand mit drei weiteren Runs auf 14:1.
Spätestens im dritten Inning war der Widerstand endgültig gebrochen. Die Grasshoppers knüpften wieder an ihre Offensivleistung aus dem ersten Durchgang an und ließen der überforderten Verteidigung der Storm keine Verschnaufpause. Zehn weitere Runs bedeuteten den Endstand von 24:1 und lösten erneut die Mercy Rule aus. Bereits nach rund 90 Minuten und lediglich drei gespielten Innings war die einseitige Begegnung beendet.
Weiter geht es am 9. August mit einem Auswärtsspiel bei den Offenbach Pilots, wo die beeindruckende Siegesserie weiter ausgebaut werden soll.