Beim Altstadtfest in Michelstadt präsentierte sich die DRK-Bereitschaft am dritten Augustwochenende mit einem abwechslungsreichen Kinder- und Jugendprogramm.
So konnten Familien die Arbeit der Hilfsorganisation kennenlernen und mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ins Gespräch kommen.
Mit einem Informationsstand und seinem Rettungswagen (RTW) war der Ortsverein vertreten. Besonders der Rettungswagen erwies sich als Besuchermagnet. Kinder und Erwachsene konnten das Fahrzeug erkunden und einen Einblick in dessen umfangreiche Ausstattung gewinnen.
Für zusätzliche Begeisterung sorgten die drei Handpuppen Michel, Pauline und Henry, die einige Kinder bereits von den Besuchen des DRK in den Michelstädter Kindergärten kannten. Auch die kleinen Geschenke kamen gut an: Reflektoren und Schlüsselanhänger mit integrierter Taschenlampe fanden ebenso großen Anklang wie die roten Luftballons im Rotkreuz-Design.
„Der direkte Kontakt mit Kindern und Familien ist ein wichtiger Baustein, um Berührungsängste gegenüber Rettungsdienst und medizinischer Hilfe abzubauen“, sagte Bereitschaftsleiter Frederic Neff im Nachgang. „Wer bereits als Kind einen Rettungswagen kennenlernt, Fragen stellt und mit Einsatzkräften ins Gespräch kommt, wird im Zweifelsfall selbst hinschauen und kann zum Lebensretter werden“, so Neff.
Damit lege der Ortsverein einen wichtigen Baustein für die eigene Zukunft und die Hilfe am Nächsten. Neff: „Das Ehrenamt bekommt ein Gesicht, die Menschen hinter der Organisation werden greifbar und Interessierte können erleben, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sich beim DRK einzubringen.“ Damit entstünden wertvolle Chancen, neue Mitglieder und engagierte Nachwuchskräfte zu gewinnen.
Ehrenamt zum Anfassen? Besonders deutlich wurde an diesem Wochenende, welchen Wert die gemeinsame Präsenz der Hilfsorganisationen hat. Die gute Zusammenarbeit von THW, Feuerwehr und DRK sorgte nicht nur für ein abwechslungsreiches Angebot für die Besucherinnen und Besucher, sondern machte auch sichtbar, wie eng die Organisationen im Ehrenamt miteinander verbunden sind.
Schließlich lebe das Ehrenamt von Menschen, Gemeinschaft und Begegnung.