Michelstadt. Iris Wolff erzählt die bewegte Geschichte einer Familie aus dem Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen. Ein Roman über Menschen aus vier Generationen, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt.
In „Die Unschärfe der Welt“ verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben.
Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus - und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.
Herr Dr. Meessen, der Referent führt in das Thema des Buches ein, gibt Einblick in den Entstehungskontext des Buches, sowie dem biographischen Hintergrund des Autors. Es folgt eine angeleitete, inhaltliche Diskussion und Beschäftigung mit den aus der Lektüre resultierenden literarischen, existentiellen und politischen Themen.
Literatur am Abend über das Buch „Die Unschärfe der Welt“ von Iris Wolff findet am 11. März 2024 von 19:00 Uhr bis 21:15 Uhr in der Bücherei Lesespaß in Michelstadt, d`Orvillestr. 22 statt, die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung, Michelstadt durchgeführt.
Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5 €.