Auf dem Übungsplan des gestrigen Abends stand das Thema „Wasserförderung über lange Wegstrecken“. Dabei wird Löschwasser aus einer vorhandenen Wasserentnahmestelle entnommen und über eine größere Entfernung zu einem Einsatzort gefördert, an dem keine ausreichende Löschwasserversorgung zur Verfügung steht. Angesichts der aktuell hohen Waldbrandgefahr ist dieses Szenario von besonderer Bedeutung.
Für die Übung wurde das Wasser aus einem Hydranten am Ortsrand entnommen und über eine rund 450 Meter lange Schlauchstrecke zu einer Hütte im Wald gefördert. Dabei musste zusätzlich eine Steigung überwunden werden. Um den erforderlichen Druck aufrechtzuerhalten, wurde eine Verstärkerpumpe in die Förderstrecke eingebunden.
Die Verlegung der Schlauchleitung erfolgte während der Fahrt mit unserem Wechselladerfahrzeug (WLF). Mit diesem Fahrzeug können bis zu 540 Meter B-Schlauch zügig und effizient verlegt werden, was insbesondere bei Wald- und Vegetationsbränden von großem Vorteil ist.
Die insgesamt sehr materialintensive Übung zeigte eindrucksvoll die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen unserer Technik auf. Gleichzeitig bot sie den Einsatzkräften die Gelegenheit, den sicheren Umgang mit den eingesetzten Geräten und Fahrzeugen zu trainieren.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung standen noch die Nachbereitungsarbeiten an. Insbesondere das Reinigen und Waschen der zahlreichen verwendeten Schläuche nahm einige Zeit in Anspruch. Dank guter Teamarbeit und der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten jedoch auch diese Aufgaben zügig bewältigt werden.
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