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Ausgabe 7/2026
Aus dem Rathaus
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Vorstellung des Geschichtspfads in Aystetten

von links nach rechts: Dr. Felix Guffler (Bezirk Schwaben), Andrea Vogel-Denk (Druck), Ruth von Stetten, Josef Dorner, 1. Bürgermeister Peter Wendel, Patrick Junker (Gemeinderat)

Großes Interesse und viele Besucherinnen und Besucher begleiteten die Eröffnung des neuen Geschichtspfads in Aystetten. Die Freude über die starke Resonanz war deutlich spürbar – und die Neugier darauf, mehr über die eigene Gemeinde zu erfahren, ebenso.

Die Idee entstand im Stiftungsrat: Die Geschichte Aystettens und seine historischen Gebäude sollten sichtbarer gemacht werden – direkt vor Ort, für alle zugänglich. Schnell wurde klar, dass ein solches Projekt nur gemeinsam umgesetzt werden kann. Über das Gemeindeblatt wurde daher Unterstützung gesucht.

Mit Josef Dorner fand sich ein engagierter Bürger, der den Geschichtspfad in den vergangenen eineinhalb Jahren mit großem Einsatz erstellt hat. Zahlreiche Recherchen in Archiven, bei Behörden und im Internet sowie die Klärung rechtlicher Fragen waren notwendig, um die Inhalte fundiert und korrekt aufzubereiten.

Wichtige Unterstützung und Beratung kam unter anderem von Ruth von Stetten, deren Ortschronik aus den 1980er-Jahren eine wertvolle Grundlage bildete, sowie vom Bezirk Schwaben. Für die hörbaren Inhalte der Infotafeln konnte außerdem Jörg Stuttmann als Sprecher gewonnen werden. Auch viele weitere Helferinnen und Helfer trugen zum Gelingen bei.

Besonders bewegend ist der Zeitzeugenbericht: Herr Groß, der als Elfjähriger den Bombenangriff am 10. April 1945 überlebte, ist auf einer der Infotafeln zu hören. Seine persönliche Geschichte macht Vergangenheit auf eindrückliche Weise greifbar.

Ein Projekt dieser Größe ist auch finanziell nicht selbstverständlich. Möglich wurde der Geschichtspfad durch die Unterstützung des Gemeinderats, der Bürgerstiftung, des Erholungsvereins Augsburg, den Stadtwerken Augsburg (swa), sowie weiterer Förderer.

Mit dem neuen Geschichtspfad ist ein Stück Aystettener Geschichte lebendig geworden – zum Entdecken, Nachdenken und Weitererzählen.

Die Tafeln werden in den nächsten Wochen an den jeweiligen Stationen des Geschichtspfades aufgestellt.