Wir träumen von spannenden und fairen Spielen.
Wir träumen davon, dass nicht Profit und die Jagd nach Selfies und Likes im Vordergrund stehen, sondern die Hoffnung, dass der runde Ball hinweg über Ländergrenzen, Religionszugehörigkeit, sexueller Orientierung oder sozialer Stellung begeistert und verbindet.
Wir träumen davon, dass alle Spieler sich an die Einhaltung der Fairplay-Regeln halten und dass nicht der Sieg um jeden Preis im Vordergrund steht.
Wir träumen davon, dass eines Tages alle Schiedsrichter vereint dagegen protestieren, wenn einem Kollegen die Einreise aus rassistischen Gründen verweigert wird.
Wir träumen davon, dass die 32 fünf- und sechseckigen Felder eines Fußballes, die mit 650 Stichen zusammengenäht werden, nicht mehr von Kindern in 12-Stundenschichten bei einer 6- oder 7-Tageswoche zu einem Ball zusammengefügt werden, sondern von erwachsenen ArbeiterInnen, die einen ausreichenden Lohn erhalten.
Wir träumen davon, dass Frauen, die Fußbälle nähen, in Arbeitsverhältnissen angestellt sind, die mindestens den Mindestlohn zahlen, Mutterschutz beachten und sexuelle Übergriffe ahnden.
Wir träumen davon, dass Fußballbegeisterte weltweit überlegen: Was können wir dafür tun, dass Fußball ein in jeder Hinsicht faires Spiel bleibt?
Wenn Sie nicht weiter träumen wollen, sondern handeln – dann überlegen Sie doch einmal, ob bei der nächsten Anschaffung von Trikots oder Bällen Nachhaltigkeit oder Fairtrade beachtet werden könnten. Stimmt, man findet fair gehandelte Sportartikel noch nicht an jeder Hausecke. Doch es gibt sie!! Wir sind Ihnen gerne behilflich bei der Suche (Kontakt zur Fairtrade-Steuerungsgruppe über Angelika und Markus Hunger, Email: am.hunger@gmx.de).
Und nun träumen wir mit Ihnen weiter, dass Fußballmärchen Realität werden.