Nein, das ist nicht das Bier, sondern der Kaffee: Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2024 bei sage und schreibe 163 Litern (Quelle für alle Zahlen: GEPA). Das sind drei bis vier Tassen Kaffee, die jede und jeder Deutsche pro Tag trinken. Da es durchaus Menschen gibt, die keinen Kaffee trinken, erhöht sich der Wert für die tatsächlichen Kaffeetrinker nochmals beträchtlich. Der Marktanteil von Fairem Kaffee lag bei 6 %, d.h. nur jede 17. Tasse Kaffee war fair gehandelt. Da geht noch was!
Die Tasse Kaffee, die mir beim Frühstück, am Arbeitsplatz oder zum Nachmittagskuchen schmeckt, soll auch denen schmecken, die den Kaffee anbauen, ernten, trocknen, rösten. Dafür steht der Faire Handel. Ein Beispiel: Die 66 Kaffeesorten der GEPA werden von 46 verschiedenen Kooperativen in 14 Ländern Lateinamerikas und Afrikas erzeugt. Insgesamt sind in diesen Kooperativen über 236.000 Bauern organisiert und profitieren so vom Fairen Handel. Fairen Kaffee gibt es in allen üblichen Arten: Bohnen ganz oder gemahlen mit unterschiedlichen Mahlgraden, Instantkaffees, Crema-Kaffees, Espressi,
In Markt Erlbach erhalten Sie fairen Kaffee in den Supermärkten, in der Bäckerei Schindler/Klehm sowie über die Kolpingsfamilie. Wie bei allen fairen Produkten erkennen Sie diese am Fairtrade-Logo oder am Logo des Handelspartners (vor allem GEPA, Weltpartner, El Puente, Tatico).