Titel Logo
Mitteilungsblatt Markt Erlbach
Ausgabe 8/2026
Aus dem Marktgemeinderat
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Aus dem Marktgemeinderat

In der öffentlichen Sitzung des Marktgemeinderates am 06.03.2026 wurden u.a. folgende Themen behandelt:

Bekanntgabe von Beschlüssen aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 06.02.2026

Gemäß Artikel 52 Absatz 3 GO sind die in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse der Öffentlichkeit bekanntzugeben, sobald die Gründe für die Geheimhaltung weggefallen sind.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 06.02.2026 werden folgende Beschlüsse bekanntgemacht:

TOP 17 - Auftragsvergabe für die Erneuerung eines Gehwegabschnitts am Zennhäuser Weg

Das Angebot der Firma Kuhr (Neustadt/Aisch) vom 29.01.2026 in Höhe von 46.481,88 € brutto wird angenommen. Davon trägt die Marktgemeinde einen Kostenanteil von 31.292,36 € brutto und die Firma Wust-Wind- und Sonne (bzw. die GreenOffices GmbH & Co. KG) einen Anteil von 15.189,52 € brutto.

TOP 18 - Bau von Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Liegenschaften

1.

Auf der Schule und dem Rathaus sollen 2026 PV-Anlagen mit Speicher installiert werden. Auf der Schule soll eine Anlage mit 99,19 KWp und 215 KWh Speicher und auf dem Rathaus eine Anlage mit 18,20 KWp und 15,8 KWh Speicher installiert werden.

 

Die notwendigen Haushaltsmittel werden für 2026 vorgesehen.

2.

Die Angebote der Fa. Necotek (Uffenheim) in Höhe von 165.921,50 € brutto für die PV-Anlage Schule und 35.261,07 € brutto für die PV-Anlage Rathaus werden angenommen. Die erste Bürgermeisterin wird ermächtigt die Aufträge zu erteilen.

TOP 20 - Nachnutzung Ignaz-Schneider-Straße 10

1.

Das Flst. 148, Gemarkung Markt Erlbach soll als Bauplatz zum Bau eines kleinen Wohnhauses mit Satteldach verkauft werden. Der Neubau soll die Kubatur des historischen Gebäudes nachempfunden werden und sich hinsichtlich der Gestaltung in das historische Ensemble einfügen. Der Neubau soll mit einer Bauverpflichtung im Notarvertrag abgesichert werden.

2.

Der Kaufpreis soll 150,00 €/m² betragen. Die Verwaltung wird beauftragt den Bauplatz zum Verkauf auszuschreiben. Die eingegangenen Bewerbungen sollen zur Entscheidung über die Bauplatzvergabe wieder vorgelegt werden.

Bericht der ersten Bürgermeisterin (Auszüge)

1)

Bei der Verwaltung sind folgende Spenden eingegangen:

 

1.500,00 Euro von der Sparkasse für die Dorfchronik von Linden

 

3.000,00 Euro von der Raiffeisenbank für die Dorfchronik von Linden

 

80,00 Euro von Carolin Haustein für den Bürgerbus

2)

Für unsere Bürgerstiftung wurden beim Ehrungsabend 160,00 Euro und beim Heimatfilmabend 936,00 Euro gespendet.

Erneuerung der Ortsstraße und der Gemeindeverbindungsstraße Losaurach - Erweiterung des Planungsbereiches und Vorbereitung der Ausschreibung

Die Erneuerung der Straße zwischen der Ortsmitte Losaurach und der Firma Gubesch wurde vom Ingenieurbüro Inrotec geplant und sollte eigentlich 2025 umgesetzt werden. Im Dezember 2024 beschloss der Marktgemeinderat aber eine Zurückstellung der Maßnahme bis 2027.

Um die Maßnahme 2027 beginnen zu können, sollte nun die Planung wieder aufgenommen werden, da noch einige Vorarbeiten erforderlich sind. Es ist außerdem auch möglich Fördergelder für die Straßenerneuerung zu bekommen. Diese müssen allerdings bis Ende August 2026 beantragt werden.

Wegen der Fördermöglichkeit schlägt die Verwaltung vor, dass auch die Ortsstraße südlich der Aurachbrücke mit erneuert werden sollte. Dies hatte der Marktgemeinderat zwar ursprünglich nicht mehrheitlich befürwortet (Abstimmungsergebnis 8:8), aber der Zustand dieses Straßenabschnittes hat sich seitdem deutlich verschlechtert und durch eine Förderung kann der Eigenanteil der Gemeinde für die Gesamtmaßnahme reduziert werden. Dieses Geld kann für die Erneuerung der Ortsstraße verwendet werden.

Beschluss

1.

Die Straße in und bei Losaurach zwischen der Firma Gubesch und dem südlichen Ortsausgang von Losaurach sowie die Ortsdurchfahrt in Richtung Mosbach sollen umfassend erneuert werden. Für die Maßnahme sollen Fördermittel nach BayGVFG beantragt werden.

2.

Die erforderlichen Haushaltsmittel sollen für 2027 und 2028 eingestellt werden.

3.

Das Ingenieurbüro Inrotec soll die Planung erarbeiten. Die Kostenberechnung soll zur Freigabe noch einmal vorgelegt werden.

Austausch von Kanälen und Schächten im Ortsteil Oberulsenbach

Im Ortsteil Oberulsenbach wurden vor Jahrzehnten sogenannte Bürgermeisterkanäle zur Straßenentwässerung verlegt und die Kleinkläranlagen in dem Ortsteil wurden auch an diese Kanäle angeschlossen.

In den vergangenen Jahren gab es im westlichen Teil von Oberulsenbach immer wieder einen Rückstau in dem Kanalsystem. Die Kanäle wurden daher gespült und eingewachsene Wurzeln wurden ausgefräst.

Im vergangenen Jahr gab es aber wieder einen Rückstau und eine Kanalbefahrung zeigte, dass die Kanäle und Schächte in einem sehr schlechten Zustand sind und teilweise auch so beschädigt, dass ein Austausch erforderlich ist. Näheres wird in der Sitzung mitgeteilt.

Da das Büro Eichler sich mit dem Kanalnetz in Oberulsenbach befasst hat, wird vorgeschlagen, dass dieses Büro mit der Planung für die notwendigen Erneuerungsarbeiten beauftragt wird.

Die Kosten für die Erneuerungsarbeiten müssten anteilig auf die Anlieger umgelegt werden. Aktuell gibt es aber noch keine Satzung als Rechtsgrundlage für Beiträge und Gebühren. Im Ortsteil Rimbach soll erstmals eine solche Satzung für einen Ortsteil ohne eigene Kläranlage erlassen werden, um die hohen Kanalbaukosten zumindest anteilig umlegen zu können. Nach diesem Muster sollte dann auch in Oberulsenbach eine Umlage der Kosten erfolgen.

Beschluss

1.

Die Kanäle und Schächte im westlichen Bereich von Oberulsenbach sollen, soweit wie erforderlich, erneuert werden.

2.

Das Ingenieurbüro Eichler wird mit der Planung dafür beauftragt.

3.

Die Kosten für die Erneuerung der Leitungen sollen für das Haushaltsjahr 2027 vorgesehen werden.