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Staudenbote. Amtliches Mitteilungsblatt
Ausgabe 11/2019
Gemeinsamer Teil
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Danke für die Pflanzung von Bäumen

In der Winterzeit hat oft das Herz des Naturschützers geblutet, wenn ein bestimmter alter Baum gefällt worden ist oder Hohlwege und Feldgehölze allzu gründlich auf den Stock gesetzt worden sind. Baumaßnahmen führen hin und wieder zu einer radikalen Holzaktion. Auch wenn die Stabilität eines alten Baums nicht mehr gegeben ist, ist die Fällung unvermeidlich. Doch ein wirksamer Naturschutz muss auf eine sachgerechte, insbesondere ausreichende Nachpflanzung von Bäumen dringen, nicht unbedingt an derselben Stelle. Es gibt vorbildliche Baumpflanzungen von privater Seite, vom Straßenbauamt und von den Gemeinden. Einzelne Fälle von Naturfrevel, beispielsweise klare Verstöße gegen das Naturschutzgesetz, müssen selbstverständlich strafrechtlich verfolgt werden.

Für großzügige Baumpflanzungen möchten wir uns bei den Gemeinden Fischach und Langenneufnach bedanken. In jüngster Zeit haben diese sowohl innerhalb des Siedlungsbereichs als auch auf Ausgleichsflächen in der Feldflur die Pflanzung von Solitärbäumen veranlasst. Das danken uns die Singvögel und die Insekten. Das führt zu einer Verbesserung des Kleinklimas bei starkem Wind und großer Sommerhitze. Wie von Zauberhand wird ein liebenswertes Ortsbild geschaffen. Auf die Dauer lädt uns die liebliche Landschaft zum Spazierengehen und Wandern ein, auch Gäste aus Augsburg und aus weiter Ferne.

Für den Vorstand Manfred Brill