Netzwerk und Jubiläum: Rund 40 Frauen folgten der Einladung des Netzwerks „Starke Frauen für eine Starke Region“ und trafen sich bei Johanna Wannicke (Mitte) im Café Wohlgefühl zum Austausch.
Ein starkes Zeichen für weibliches Engagement im ländlichen Raum: Rund 40 Frauen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Ehrenamt folgten am vergangenen Freitag der Einladung des Netzwerks „Starke Frauen für eine Starke Region" ins Café Wohlgefühl. Das Treffen, das zeitgleich das zweijährige Bestehen des Cafés markierte, entwickelte sich zu einem inspirierenden Forum über Gründergeist und regionale Zusammenarbeit.
Café, Familie, Unternehmertum: Die Kraft der bewussten Entscheidung
Im Mittelpunkt stand die Geschichte von Johanna Wannicke, der Inhaberin des Cafés. In einem sehr persönlichen Impulsvortrag schilderte sie ihren Weg in die Selbstständigkeit – einen Weg, der nicht immer geradlinig verlief, den sie aber mit voller Überzeugung und Mut geht. Besonders beeindruckte die Teilnehmerinnen ihre Offenheit über die Herausforderungen, die der Spagat zwischen Selbstverwirklichung, Familienleben und Unternehmertum mit sich bringt. Johannas Fazit berührte die Teilnehmerinnen: Mut ist der erste Schritt, doch die eigene Selbstwirksamkeit zu spüren, ist das, was ihr Kraft und neue Energie für den unternehmerischen Alltag schenkt.
Politik als Partner: Bürgermeister Stettberger motiviert
Auch Allmannshofens Bürgermeister Markus Stettberger nahm aktiv am Austausch teil. Er betonte, dass die Bedeutung von Frauen in unserer Gesellschaft eine wesentliche Grundlage für Ausgewogenheit, Fortschritt und Zusammenhalt ist. Es sei entscheidend, dass Frauen sich aktiv und selbstbewusst einbringen – denn sie prägen das Fundament sozialer Entwicklung, verantwortungsvoller Entscheidungsfindung sowie unternehmerischer und kommunaler Zukunftsfähigkeit. „Gerade im ländlichen Raum sind die Tatkraft und die Stärken der Frauen im Schulterschluss mit der Gemeinde ein unverzichtbarer Bestandteil einer positiven Weiterentwicklung." so Stettberger.
Vernetzung als Standortvorteil
Auch für die Schirmherrin des Netzwerks, Gablingens Bürgermeisterin Karina Ruf, ist die Initiative ein wichtiger Baustein der Regionalentwicklung: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Potenzial und kreative Energie in unserer Region stecken. Frauen sind oft die stillen Motoren unserer Gemeinden – im Ehrenamt, in der Kultur und in der Wirtschaft. Unser Netzwerk macht diese Power endlich sichtbar." Ziel sei es, einander den Rücken zu stärken, politisches und gesellschaftliches Engagement zu fördern und so die Zukunft der Heimat aktiv mitzugestalten.
Dass hinter den Treffen ein klares Konzept steckt, unterstreicht Initiatorin Birgit Hafner von ReAL West e.V.: „Das Netzwerk ist weit mehr als nur ein gemeinsames Frühstück – es ist eine strategische Allianz von Macherinnen. Wir wollen die Sichtbarkeit von Frauen in unserer Heimat erhöhen und eine Plattform schaffen, auf der aus lockeren Gesprächen echte Synergien entstehen."
Ausblick
Das Netzwerk „Starke Frauen" befindet sich im Aufbau und wächst stetig. Interessierte Frauen aus dem Augsburger Land können sich über https://real-west.de/aktuelles/netzwerk informieren und für kommende Termine vormerken lassen.