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Staudenbote. Amtliches Mitteilungsblatt
Ausgabe 30/2019
Fischach
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Serenade des Musikvereins Fischach auf der Naturbühne von Schloss Elmischwang

Hochkonzentriert gibt Christoph Egge der Jugendkapelle die Einsätze.

Mittags Regen. Spielen oder absagen? Maximilian Werner, Vorsitzender des Musikvereins Fischach e.V. war optimistisch geblieben und so haben die Fischacher Musikanten ihrem Publikum einen kurzweiligen Abend im Schlosspark von Elmischwang geboten. Dabei führte Beatice Pöllmann stets kurz in die Stücke ein. Zuerst stellte sich die Schülerkapelle den ungewohnten Anforderungen unter freiem Himmel zu musizieren mit einem rockigen Eröffnungsstück. Anschließend legte Dirigentin Alina Leutenmayr ein Medley von Märschen aus bekannten Disney-Filmen auf. Auch forderte „Close Finish“ aus der Reihe „First Class“ „erstklassige“ Leistung. Die Jugendkapelle hatte Platz genommen und begann mit ihrem Dirigenten Christoph Egge mit „Accidentally in Love“. „Bring back my child“ sangen die Bläser im zweiten Satz von „Where the River flows“. „Applaus, Applaus“ beendete den Auftritt der Jugend und das ließ sich das Publikum nicht zweimal sagen. Das große Blasorchester nahm Platz. „Anker gelichtet“, der amerikanische Marsch, riss die Zuhörer zu Bravo-Rufen hin. Mit „The Cream of Eric Clapton“ hatte Bob Sibich „Sahnestücke“ ausgewählt. Nun wechselte das Orchester das Genre zu „Böhmische Serenade“. Damit hatte der Dirigent den Geschmack des Publikums erneut genau getroffen. „Bisher ist das das Beste“, hörte man es raunen und die Füße wippten im Takt. Ihren Facettenreichtum spielten die Musiker in „Showdown für Band“ aus. „Frei Weg“, ein fein ausgearbeiteter Marsch ging wieder direkt ins Ohr und in die tippenden Füße der Zuhörer. Mit der „80er Kult(tour), einem Medley aus deutschsprachigen Schlagern der 80er Jahre fühlte sich das Publikum gleich um 30 Jahre jünger und wem sollte das nicht gefallen? Am Ende dieses abwechslungsreichen Konzertes verabschiedete Maximilian Werner den scheidenden Posaunisten, Pfarrer Sebastian Nößner und dankte der Baronin und dem Baron von Aufseß, wie auch Volker Bertram, dem Leiter des Altenheims dafür „vor dieser schönen Kulisse musizieren zu dürfen“. Mit den schwungvollen Klängen des Marsches „Ruetz“ entließen die Fischacher ihr glückliches Publikum.

Karen Luible