Am Sonntag, den 26. Oktober 2025 um 15 Uhr, wird im großen Theatersaal des Klosters Sankt Ludwig / Antonia-Werr-Zentrum in Wipfeld das Hörspiel „Der Gärtner und Lebensmittelretter Andreas Stumpf aus Unterspiesheim – oder: Wie der Apfel in die Flasche kam“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Eintritt ist frei, eine Platzreservierung ist nicht erforderlich.
Die Idee stammt von Kreisheimatpfleger Stefan Menz, der gemeinsam mit der Radioautorin Rosie Füglein ein eindrucksvolles Stück fränkischer Geschichte hörbar gemacht hat. Gefördert wurde das Projekt durch das Regionalbudget der ILE-Region Mainschleife Plus.
Im Mittelpunkt steht Andreas Stumpf (geb. 1886 in Unterspiesheim), ein Pionier des Obstanbaus und der Lebensmittelverwertung. Für seine Verdienste erhielt er u. a. das König Ludwig Kreuz und das Bundesverdienstkreuz. Das Hörspiel zeichnet seinen Lebensweg nach und beleuchtet zugleich das Dorfleben um 1900 sowie aktuelle gesellschaftliche Fragen – von Umweltkrisen bis zur Entfremdung von der Natur.
Besonders charmant: Die Mitwirkenden stammen überwiegend aus der Region und sprechen „wie ihnen der Schnabel gewachsen ist“.
Zur Premiere gibt es statt Bier frischgepressten Apfelsaft von Unterspiesheimer Streuobstwiesen und Öpfelplootz aus dem Holzbackofen – ganz im Sinne des Lebensmittelretters Andreas Stumpf.