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Wipfelder Amtsblatt
Ausgabe 7/2026
Amtlicher Teil
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Notfallvorsorge – Wichtige Hinweise für alle Haushalte

Eine gute Vorbereitung hilft, in Krisen und Katastrophen handlungsfähig zu bleiben. Diese Übersicht fasst die wichtigsten Punkte zusammen, die jede Familie beachten sollte.


1. Vorräte für 10 Tage

Ausreichend Lebensmittel, die ohne Kühlung haltbar sind

(z. B. Konserven, Nudeln, Reis, Knäckebrot, Nüsse).

Mindestens 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag.

Spezielle Bedürfnisse berücksichtigen

(Babynahrung, Medikamente, Tierfutter).


2. Notfallausrüstung

Taschenlampen, Kerzen, Feuerzeug/Streichhölzer.

Batterien und Powerbanks.

Radio mit Batterien oder Kurbelradio.

Hausapotheke und persönliche Medikamente.

Mehrtägiger Vorrat an Hygieneartikeln.


3. Wichtige Dokumente sichern

Ausweise, Versicherungsunterlagen, Bankdaten.

Wichtige Telefonnummern (Familie, Ärzte, Nachbarn).

Alles in einer Notfallmappe griffbereit aufbewahren.

Digitale Kopien zusätzlich auf USB-Stick oder Cloud.


4. Haushalt auf Notfälle vorbereiten

Feuerlöscher und Löschdecke im Haushalt.

Rauchmelder regelmäßig prüfen.

Kenntnisse über Hauptabsperrhähne für Gas und Wasser.

Notfallapotheke vollständig halten.


5. Informationswege kennen

Warn-Apps wie NINA oder Katwarn nutzen.

Lokale Radiosender als Informationsquelle einplanen.

Sirenensignale kennen und deren Bedeutung verstehen.


6. Verhalten im Krisenfall

Ruhe bewahren und Informationen aus offiziellen Quellen beachten.

Nachbarn unterstützen, besonders ältere oder hilfsbedürftige Personen.

Telefonnetz entlasten: SMS oder Messenger statt Anrufen.

Bei Evakuierung: Notfallrucksack mitnehmen.


7. Notfallrucksack packen

Für schnelle Evakuierungen:

Wasserflasche, Snacks.

Erste-Hilfe-Set.

Taschenlampe, Radio, Batterien.

Wichtige Dokumente, Bargeld.

Kleidung, Hygieneartikel.

Persönliche Medikamente.


8. Vorsorge im eigenen Zuhause

Alternative Kochmöglichkeiten (z. B. Campingkocher – nur im Freien!).

Wärmedecken und warme Kleidung für Stromausfälle.

Bargeldreserve für den Fall, dass Kartenzahlung ausfällt.


9. Nachbarschaftliche Hilfe

Absprachen mit Nachbarn treffen.

Gemeinsame Unterstützung im Notfall planen.

Besondere Bedürfnisse (Pflege, Mobilität) berücksichtigen.


10. Familien-Notfallplan

Treffpunkte festlegen, falls man sich trennt.

Kommunikationswege vereinbaren.

Aufgabenverteilung im Haushalt klären.