Rücksichtsvolles Verhalten schützt die heimische Tierwelt: Mit dem Frühjahr beginnt die Brut- und Setzzeit. Vögel brüten in Hecken, Bäumen oder am Boden, Rehe, Hasen und Wildschweine bekommen Nachwuchs. Jungtiere reagieren empfindlich auf Störungen - schon freilaufende Hunde oder Menschen können lebensgefährlich für sie werden. Die Untere Naturschutzbehörde bittet daher, Wege nicht zu verlassen und Hunde besonders in Waldnähe und auf Wiesen anzuleinen. Wer ein Jungtier entdeckt, soll Abstand halten, es nicht anfassen und sich ruhig zurückziehen. Viele Tiere wirken verlassen, doch die Mutter ist meist in der Nähe. Stress kann jedoch dazu führen, dass Jungtiere verletzt werden oder ihr Versteck zu früh verlassen. Von März bis September sind an Hecken und Gehölzen nur schonende Pflegeschnitte erlaubt; das Entfernen ist in dieser Zeit verboten.