Liebe Siegsdorferinnen und Siegsdorfer,
und plötzlich ist es wieder Heilig Abend und wir feiern Weihnachten. Dennoch sind wir immer wieder überrascht, wenn dieses Fest dann vor der Tür steht. Wo ist die Zeit geblieben? Egal ob im Beruf, in der Familie, in Schule, Ausbildung oder Studium, im Verein oder bei anderen Tätigkeiten, überall gibt es noch so viel zu tun, dass man beim Blick auf den Kalender erkennen muss, wie schnell sich das Jahr dem Ende neigt.
Mir geht es in diesem Jahr ganz besonders so. Es gibt noch so Vieles zu tun, Vieles will man noch erledigt haben. Da kommt einem Weihnachten manchmal richtiggehend „ungelegen“ - eine Vollbremsung in voller Fahrt. Für viele ist die Vorweihnachtszeit auch besonders stressig und hektisch. Die Arbeit will getan, Geschenke wollen besorgt sein und das Fest braucht auch noch diverse Vorbereitungen.
Ich glaube, dass diese Bremse wichtig ist und daher bin ich auch froh, dass wir dieses Fest mit unseren Familien feiern, jede Familie mit ihren eigenen Ritualen und Bräuchen. Wer immer nur nach vorne fokussiert ist, verliert schnell aus dem Blick, was alles geschehen und erledigt worden ist. Dabei können die positiven Erfahrungen aus dem zu Ende gehenden Jahr auch Kraft und Ansporn für das kommende Jahr geben. Für mich ist das Schreiben des Weihnachtsgrußwortes im Gemeindekurier auch ein Moment, in dem man zurückblickt auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr. Vieles ist gelungen, manches hätte besser laufen können oder man hätte es besser machen können. Für mich ist dieser Blick zurück Ermutigung und Mahnung zugleich. In jedem Fall aber ist er wichtig, wenn wir wie bisher neue und herausfordernde Projekte anpacken und umsetzen.
Auch wenn es hier am Schluss steht, gehört es von der Priorität her eigentlich an die erste Stelle. Bei all den Erinnerungen an Geschehenes und Geleistetes dürfen die Familie, die Freunde, die Kollegen und die Mitmenschen nicht in Vergessenheit geraten, die uns bei unseren Anliegen unterstützen, die uns ermutigen, die uns trösten, die uns loben, aber die uns auch mahnen und korrigieren. Daher möchte ich ausdrücklich allen danken, die sich auch in diesem Jahr für unser Dorf und das Zusammenleben eingesetzt und engagiert haben.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest verbunden mit der Hoffnung auf ein friedvolles Jahr 2026. Bleiben Sie alle gesund und starten Sie zuversichtlich in das Neue Jahr!
Herzliche Grüße