Ein besonderer Abend wurde versprochen und das wurde durch die Beiträge der aufgetretenen Gruppen sogar noch übertroffen. Mit der Neukomposition von Lydia Haslach wurden alle Jodlerfreunde mit dem Naturjodler „Über de Edelsberg“ begrüßt.
Die befreundeten Pfrontar Buabe unter der Leitung von Christoph Dasser, brachten durch ihre beiden Stücke „Wach auf und sing“ und „Allgäuer Kost“ die Gäste in Stimmung.
Die Jodlermusik mit den Stücken „Lausbua Boarischer“, der „Bergpartie“ von den Hinterstoinar Büebe und der „Schönen Urlaubszeit“ sorgten für Abwechslung und Lockerheit. Die Singföhla mit zwei Stücken von der bekannten Jodlerin aus Vorderburg, Hedwig Roth, „Auf an Schwick“ und „De Brack“ bereicherten den ersten Teil des Konzerts.
Die Jodler erzählten die Geschichte „S´Fränzle“ von Wilhelm Fritz aus dem Walsertal und gemeinsam mit den Singföhla wurde der Naturjodler „Dummelmooser“, eine Volksweise von Hans Werz überzeugend aufgeführt.
Humorvoll und treffend führten Melanie Brutscher und Florian Wanner durch den Abend.
Kurz vor der Pause wurde Lydia Haslach für „30 Jahre musikalische Leiterin der Jodlergruppe Nesselwang“ ausgezeichnet.
Das musikalische Niveau steigerte sich im zweiten Teil weiter. Locker holte die Jodlermusik die Gäste aus der Pause mit den Stücken „Griaß di Gott Frau Wirtin“ und „Die Sterne am Himmel“. Im Anschluss sangen die Jodler aus Nesselwang „Am Ruine“ von Hans Rees und dem Stückle „Freundschaft“ von Reto Stadelmann aus der Schweiz.
Begeisterten Beifall spendeten die Zuhörer Marciana Endras mit ihrer Harfe. Mit ihrem feinen „Schöpfungsjodler“ von Hedwig Roth sorgte sie in der Alpspitzhalle für einen Hörgenuss der besonderen Art.
Jetzt war es wieder an der Zeit, die Pfrontar mit ihrem Dialekt auf die Bühne zu bitten. Mit der Volksweise aus der Schweiz „Des Kühers Morgen“ und dem Stuck von Ludwig Eberle und Martin Heer aus Pfronte „Im Langs“ brachten die Jodler aus der Nachbargemeine gelungene Beiträge.
Die Spannung stieg im weiteren Verlauf. Der nächste Höhepunkt stand an. Die Jodlermusik hat sich das Stück „Der einsame Hirte“ von Leo Rojas (James Last) ausgesucht. Alle Gäste hörten den gefühlvollen feinen Klängen der Mundharmonika von Josef Haug zu. Einige Gäste erzählten am Ende vom sogenannten „Hennabrupfa-Feeling“.
Im Anschluss sah das Programm zwei moderne Arrangements vor. Zuerst die Singföhla mit „Ehrenwort“ von den Fäschtbänkler. Und dann gab es außergewöhnliche Klänge der Gesamtgruppe mit „L´amoure Toujours“. Peter Junginger (Jodler und Musikant aus den eigenen Reihen) passte den Gesangsbeitrag von Gigi Di Agostino so zurecht, dass es für die Jodlergruppe und Singföhla Nesselwang aufzuführen war. Extravagante Töne und Laute – eine große Herausforderung, die sehr gelungen waren und selten zu hören ist.
Nach den „Vaterfreuden“ der Jodlermusik bedankte sich die Vorsitzende Lydia Haslach bei allen Gruppen, Sponsoren und den zufriedenen Freunden der Jodlergruppe Nesselwang für die Beiträge und den großen Applaus.
Gemeinsam mit den Pfrontar Buabe, gab es zum Abschluss den „Steinmandlijuitz“ von André von Moos und den „Liedertagsjodler“ von Lydia Haslach.