In Nesselwang fand der Kreisflorianstag der Feuerwehren im Landkreis Ostallgäu statt. Mehr als 900 Feuerwehrangehörige aus dem gesamten Kreisgebiet nahmen an der Veranstaltung teil. Die Marktgemeinde war nach 2004 und 2013 zum dritten Mal Austragungsort.
Der Festtag begann mit einem gemeinsamen Zug durch die Ortsmitte zur Pfarrkirche St. Andreas. Begleitet wurde der Marsch von der Harmoniemusik Nesselwang sowie der Musikkapelle Nesselwängle. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen das Gedenken an den Heiligen Florian, den Schutzpatron der Feuerwehr sowie die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes.
In den Ansprachen wurde die Rolle der Feuerwehren für Sicherheit, Gemeinschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben. Pfarrer Klaus Weber würdigte die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkräfte. Kreisbrandrat Markus Barnsteiner betonte insbesondere Kompetenz, Verlässlichkeit und die Bedeutung der Jugendfeuerwehr für die Vermittlung von Gemeinschaftssinn und Hilfsbereitschaft.
Der neu gewählte Landrat Bernd Stapfner nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und bezeichnete das Feuerwehrwesen als wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Er kündigte an, den Rettungsdiensten künftig als verlässlicher Ansprechpartner zur Seite stehen zu wollen. Auch Nesselwangs Bürgermeister Pirmin Joas würdigte das Engagement der Feuerwehr sowie die organisatorische Leistung der örtlichen Verantwortlichen.
Ausrichter war die Freiwillige Feuerwehr Nesselwang. Deren Vorsitzender Armin Schwarz und Kommandant Markus Schmid zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Im Rahmen des Festes wurde das Fahnenband des Kreisflorianstags von der Feuerwehr Jengen an die Nesselwanger Feuerwehr übergeben.
Zudem wurden drei Mitglieder der Feuerwehr Nesselwang für jeweils 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet: Richard Bayrhof, Martin Wörz und Bruno Martin. Nach dem Gottesdienst wurde die Veranstaltung in der Alpspitzhalle fortgesetzt. Dabei stand neben dem offiziellen Teil auch der kameradschaftliche Austausch im Mittelpunkt.
Text und Bilder: Stefan Rohr